Textil- und Modelexikon

Die Verwendung hochwertiger Stoffe und Fasern ist ein fester Bestandteil der exklusiven Mode von Peter Hahn. Besonders großen Wert legen wir dabei auf angenehm zu tragende Naturmaterialien wie z.B. Kaschmir, Baumwolle und Seide. Hier erfahren Sie von A bis Z alles über textile Besonderheiten und Fachbegriffe aus der Welt der Mode.

  • Safari-Stil

    Inspiriert von früheren Kolonial-Uniformen, charakteristisch für diesen eher locker gehaltenen Stil sind die gestalterischen Elemente wie Schulterklappen, Gürtel sowie aufgesetzte Taschen. Die typisch verwendeten Farben sind Khaki sowie Sand.

  • Safety-Taschen

    Englisch für "Sicherheitstasche". Innentasche bei Mänteln, Jacken und Hosen mit Klett-, Knopf- oder Reißverschluss.

  • Samt

    Weiches, softiges Gewebe mit plüschähnlicher Oberfläche. Durch verschiedene Ausrüstungsverfahren wird sowohl ein elegantes als auch ein sportliches Aussehen erzielt.

  • Sandkrepp

    Kleidungsstoff in Kreppbindung. Durch die Verwendung kurz gestalteter Fadenflottungen ergibt sich ein unruhiges Oberflächenbild.

  • Sand- Washed

    In der Maschine gewaschene und bearbeitete Baumwolle, mit dem Effekt, dass die der Behandlung unterzogenen Partien am Gesäß, an den Knien und an den Taschen eine Used-Optik erhalten.

  • Sanforisieren

    Maschinelles Ausrüstungsverfahren zur künstlichen Vorwegnahme des Einlaufens von Textilien (Krumpfechtmachen).

  • Sarong- Hose

    Weit geschnittene Hose, gefertigt aus einem fließenden Stoff. Charakteristisch ist der Wickeleffekt, die Hose ist meist am Bund zu knoten.

  • Sarouel

    Hosenform. Die Sarouel besitzt ihren Ursprung im Orient. Charakteristisch ist der tief gestaltete Schritt, dementsprechend viel Weite umspielt die Oberschenkel. Ab dem Knie ist der Schnitt so konzipiert, dass die Hose eng an den Beinen anliegt. Unterstützt wird die Form anhand weich fließender Stoffe.

  • Satin

    Glatter Stoff in Kettatlasbindung, auch mit glänzender Optik. Durch eine ausgeklügelte Webart ist es möglich, diesem wertvollen Gewebe zwei unterschiedliche Seiten zu geben: Eine ganz glatte, kostbar glänzende (sie wird meist nach außen verarbeitet) und eine eher matte, etwas unregelmäßigere.

  • Sattelrock

    Die Schnittform ist so gestaltet, dass bis zum Hüftbereich ein körperbetontes Taillenteil im Rock eingesetzt ist.

  • Schärpe

    Nicht allzu breiter Gürtel, weich gerafft.

  • Schalkragen

    Kragenform, bei der der Kragen nahtlos mit dem Revers verbunden ist.

  • Scherplüsch (Nicki)

    In Strickware wird ein extra Faden eingebunden, der an der Warenoberfläche kleine Schlingen bildet, diese werden aufgeschnitten und geschoren.

  • Schichtenlook

    Das Outfit besteht aus mehreren übereinander getragenen Bekleidungselementen. Unterschiedliche Längen und Materialien dieser Kleidungsstücke sind Bestandteil des Looks.

  • Schillerkragen

    Offener Kragen, dessen Ecken so gestaltet sind, dass sie über einen leichten Schwung verfügen und ein mehr an Weite besitzen.

  • Schirmrock

    Glockenrock, mit mäßiger Weite versehen. Charakterisiert durch seine schirmartig aufspringenden Falten oder Biesen.

  • Schlauch = Tubular (Strickart)

    Abschlussvariante bei Flachstrick, bei der abwechselnd das vordere und das hintere Nadelbett arbeitet.

  • Schlitzausschnitt

    Kragen, dieser ist senkrecht eingeschnitten und zur Verfeinerung des Erscheinungsbildes eingefasst. Der Kragen ist so konzipiert, dass auch ohne Verschloss dessen, nicht zu viel Einblick gewährt wird.

  • Schlupfbluse

    Bluse die keine durchgehende Knopfleiste besitzt. Um diese anzuziehen, wird sie über den Kopf gezogen.

  • Schluppenbluse

    Anstatt eines Kragens, ist am Halsausschnitt ein verstürztes Band befestigt. Die Enden des Bandes laufen lange aus und können zu einer Schluppe gebunden werden.

  • Schmirgeln

    Oberflächenbehandlung von Sweat- oder Shirtware, die einen angenehmen, weichen Griff erzeugt.

  • Schottenkaro

    Woll- oder Baumwollgewebe großkariert und in kräftigen Farben gestaltet.

  • Schubtasche

    Senkrecht angeordnete Leisten- oder Paspeltaschen.

  • Schurwolle, reine

    Hochwertige Naturfaser, die durch die Schur der Schafe gewonnen wird. Ursprungsländer sind: Australien, Neuseeland, USA etc.

  • Scotchguard Ausrüstung

    Veredelungsverfahren zur Erzielung eines wasser- und schmutzabweisenden Gewebes.

  • Seersucker

    Baumwollgewebe, das sich durch abwechselnde glatte und geraffte Stoffstreifen auszeichnet. Die gerafften Streifen entstehen durch unterschiedliche Spannung der Kettfäden beim Webvorgang oder nachträglich durch Aufbringen faserquellender Substanzen.

  • Seide

    Ob uni, bedruckt, bestickt, gewirkt oder gewebt – reine Seide ist mit die faszinierendste Naturqualität für elegante Kombinationen, Kleider, Blusen und Strick-Mode. Das Vorwaschen (mill washed) von Naturseide verleiht dem Gewebe einen besonders kühlen und weichen Griff und eine matte Oberfläche. Neben dem edlen Glanz, der Feinheit und der Geschmeidigkeit zeichnet sich reine Seide durch eine gute Isolationsfähigkeit bei Wärme und Kälte und eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Stoffe und Strick-Mode in reiner Seide sind ebenso schön und kostbar wie angenehm im Tragegefühl. Seide wird zu vielen verschiedenen Geweben verarbeitet. Auch als Gewirk und Gestrick ist es vielseitig einsetzbar.

  • Seidensatin

    Ist ein kostbares Atlasgewebe mit glatter Oberfläche und brillantem Glanz.

  • Sengen

    Veredelungsmaßnahme bei Baumwolle. Bei diesem Vorgang werden die vom Garn frei abstehenden Faserhärchen durch schnelles Vorbeiführen an Gasflammen abgebrannt. Die behandelte Ware wird dadurch glatter, flusenärmer, und die Pillingbildung wird verhindert.

  • Setalana

    Setalana ist der Markenname für Strickwaren aus einer besonderen Mischung von 70% Schurwolle (Merino extrafein), 20% Seide und 10% Kaschmir. Es vereint die guten Eigenschaften aller drei Edelqualitäten.

  • Shetland

    Gleichgratköperbindiges Streichgarngewebe mit Stichelhaaren durchsetzt.

  • Shiftkleid

    Der gerade Schnitt des Kleides ist so konzipiert, dass auf Abnäher verzichtet wird und somit die Taillenpartie locker gestaltet ist.

  • Single-Jersey (Strickart)

    Single-Jersey ist seit der Erfindung des T-Shirts eine der beliebtesten Modequalitäten überhaupt. Fein gestrickt, macht es jede Bewegung mit, ist durch sein feines Maschenbild atmungsaktiv und besonders weich auf der Haut. Alle diese positiven Eigenschaften machen Single-Jersey zum idealen Material für Shirts, Wäsche, Nachtwäsche sowie Sport- und Kinderbekleidung.

  • Slipon

    Gerade geschnittener Mantel, versehen mit Raglan- oder tief eingesetzten Ärmeln. Charakteristisch sind die verdeckte Knopfleiste und das sehr kleine Revers.

  • Softshell

    Softshell-Jacken sind in der Regel extrem leicht und komfortabel, aber bieten die Vorzüge zweier Schichten in einem Produkt: außen meist winddichtes Funktionsgewebe und innen feuchtigkeitsleitendes Fleece oder dünner Veloursstoff.

  • Sonnenplisseerock

    Glockenrock. Eingepresste Stehfalten verleihen dem Rock sein typisches, an einen Fächer angelehntes, Aussehen.

  • Sparkling-Effekt

    Starkes Glitzern im Tages- und Kunstlicht, durch die Einarbeitung von Perlon- oder Nylongarnen.

  • Spatenkragen

    Weich fallender Ausschlagkragen in der Form eines Trapezes.

  • Spenzer

    Körperbetonende, schoßlose Jacke in Taillenlänge.

  • Steghose

    Modisch konfektionierte Abwandlung der ursprünglichen Skihose, meist aus elastischen Qualitäten.

  • Stolenkragen

    Kragen, der die Schulter wie eine Stola bedeckt.

  • Stone- Washed

    Ausrüstungsverfahren von Jeanswear, wobei die fertig genähten Bekleidungsstücke zusammen mit Bimssteinen vorgewaschen werden, um ihnen den Charakter des getragenen zu verleihen.

  • Stoßband

    Auch Hosenschonerband genannt. Ist in der Regel 1,5 cm breit, wird linksseitig an die untere Hosenkante genäht. Verhindert das Durchscheuern der Hose.

  • Strangfärbung

    Färbung von Garnen in Strangform. Das ungespulte und noch nicht verarbeitete Material kann die Farbe besonders gut und gleichmäßig in sich aufnehmen.

  • Streichgarn

    Die Fasern in diesem Garn sind im Gegensatz zum Kammgarn etwas wirr angeordnet. Dadurch wird eine wollige, rauhe Oberfläche erzeugt. Dieses Garn wird insbesondere in der Winterkollektion auf gröberen Teilungen eingesetzt.

  • Stretch

    Stoffe, die unter Verwendung von Elasticfasern dehnbar gemacht werden. Möglichkeiten: quer-elastisch, längs-elastisch und bi-elastisch.

  • Stufenrock

    Schwingender Rock, bestehend aus mehreren quer angeordneten Stoffbahnen. Diese sind so konzipiert, dass die folgende immer länger gestaltet ist, als die darüberliegende.

  • Super-Wash

    Ein Veredelungsverfahren, welches bei Reinen Schurwolleprodukten angewendet wird. Die Schurwolle wird filzfrei und pflegeleicht gemacht, so dass sie bei 30°C im Schonwaschgang gewaschen werden kann. Die Super-Wash-Ausrüstung ist dauerhaft und verändert nicht die Eigenschaften der Reinen Schurwolle.

  • Supima ®

    Supima ist die Abkürzung für „Superior Pima“, eine extra langstaplige (ELS) Baumwolle. Sie wird für Textilien und Bekleidung aus 100% amerikanischer Pima Baumwolle verwendet und kontinuierlich von der Züchterorganisation kontrolliert. Die Feinheit und längere Stapellänge macht aus Pima eine Premium Baumwollfaser. Sie wird verwendet, um feinere Garne zu spinnen, aus denen feine und luxuriöse Stoffe gewebt oder gestrickt werden können. Mit ihren extrafeinen und -langen Fasern sorgt sie dafür, dass die speziellen Baumwolleigenschaften wie Hautfreundlichkeit, angenehme Weichheit, Kühleffekt, hohe Feuchtigkeitsabsorption oder Atmungsaktivität bei allen Endprodukten wortwörtlich erstklassig zum Tragen kommen. Supima ist eine lizenzierte Handelsmarke.

  • Sympatex

    Eine spezielle Ausstattung, die vor allem im Bereich von Freizeitbekleidung Verwendung findet. Jacken mit Sympatex-Ausstattung sind wasserabweisend, winddicht, gleichzeitig aber atmungsaktiv.

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