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Textil- und Modelexikon

Die Verwendung hochwertiger Stoffe und Fasern ist ein fester Bestandteil der exklusiven Mode von Peter Hahn. Besonders großen Wert legen wir dabei auf angenehm zu tragende Naturmaterialien wie z.B. Kaschmir, Baumwolle und Seide. Hier erfahren Sie von A bis Z alles über textile Besonderheiten und Fachbegriffe aus der Welt der Mode.

  • Abnäher

    Falte in Keilform, eingesetzt an Schulter, Brust, Taille und am Rock- oder Hosenbund um das Kleidungsstück zu formen und der Linie des Körpers anzupassen.

  • Accessoires

    Franz.: accessoire = Zubehör. „Accessoires- die i-Tüpfelchen der Mode“. Die schmückenden Elemente, die ein modisches Gesamtbild abrunden und es vervollständigen. Sie spielten in allen Modeepochen eine wichtige Rolle und stehen in ihrer Wichtigkeit Silhouette und Farbe in nichts nach. Die Modeindustrie bietet zu jeder Saison zu den unterschiedlichen Modethemen Accessoires in aktuellen Farben und Materialien an. Wenige Accessoires dienen dem alleinigen Grund der Ausschmückung wie z.B. Schmuck und Ansteckblumen. Insbesondere Schuhe, Kopfbedeckungen, Schals, Gürtel und Handtaschen haben eine Bestimmte Funktion zu erfüllen.

  • Acetat

    Seidenähnliche, elastische Chemiefaser. Diese Faser besteht aus einer Zellulose-Verbindung mit Essigsäure. Das Material ist waschbar, schnelltrocknend und knitterfest. Wird häufig bei Sommerbekleidung verwendet, Futterstoffe, Sportbekleidung. Zu den Pflegeeigenschaften: Mit Feinwaschmittel zu waschen, nicht wringen oder stark ausdrücken. Chlorbleiche ist in der Regel nicht erlaubt. Nicht heiß und mit Bügeltuch bügeln. Trocknen im Trockner ist auf Grund der sehr kurzen Trockenzeit nicht von Nöten.

  • Acryl

    Leichte Chemiefaser, charakteristisch ähnliche der Wollfaser. Aufgrund ihrer hohen Strapazierfähigkeit, Wärmerückhaltung und gleichzeitigen Licht- und Wetterbeständigkeit findet sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

  • Alcantara

    Synthetisches Veloursleder-Imitat aus ultrafeinen Fasern. Alcantara ist so griffig wie feines Leder, jedoch ist die Dichte geringer und es ist deutlich pflegeleichter wie Leder.

  • A-Linie

    1955 vom französischen Designer Christian Dior entworfen, zeichnet sich durch seine Form des Buchstabens „A“ aus. Schmale Schultern und eine leichte Taille münden in einem weitausgestellten Rock.

  • Allover

    Muster die sich über die gesamte Fläche eines Gewebes oder Kleidungsstückes erstrecken.

  • Alpaka

    Alpaka ist die von ihrer Beschaffenheit sehr feine Unterwolle der Alpakas, eine mit dem Lama verwandte Kamelart, die in Südamerika (Peru und Chile) gezüchtet werden und halbwild in Höhen zwischen 4000 und 5000 m leben. Für das dort herrschende Klima mit extrem kalten Nächten (- 25 °C) sind sie von der Natur mit einem dicken, weichen und sehr feinen Haarvlies ausgestattet. Nur alle zwei Jahre werden diese Tiere geschoren, wobei lediglich zwei bis vier Kilo Naturhaare pro Tier gewonnen werden. Alpaka ist einem Farbspektrum von rund 20 Schattierungen vorhanden, die natürlichen Farbnuancen der Wolle reichen von Weiß über warme Brauntöne und Grauschattierungen bis hin zu tiefem Schwarz. Die Hauptvorzüge der Alpakawolle sind ihre große Elastizität, die gute Fähigkeit zum Wärmeausgleich und das geringe Gewicht. Alpaka wird rein oder mit anderen Wollgarnen (z.B. Mohair) gemischt im Strick- sowie im Webbereich eingesetzt. Besonders wertvoll ist das Haar der ersten Schur, auch bekannt als »Baby-Alpaka«, es ist gegenüber dem Alpaka des ausgewachsenen Tieres wesentlicher weicher und besitzt einen seidigen Glanz.

  • Ajour

    Franz.: á jour= durchbrochen. Bezeichnung für durchbrochene Web- und Maschenwaren. Die hohlsaumähnliche Musterung entsteht durch die entsprechende Bindungstechnik, z.B. Dreherbindung, Aidabindung oder dem Aussparen von Kett- und/oder Schussfäden.

  • Amerikanische Schulter

    Angewendet bei ärmellosen Bekleidungsstücken, zum Hals hin auslaufender Armausschnitt, Schulterkugel und ein Teil der Schulter liegen frei.

  • AMF-Naht

    Feine, wie in Handarbeit gestaltete Steppstiche. Vor allem am Revers und an Pattentaschen von Anzügen, Sakkos und Blazern zu finden.

  • Angora

    Das Angorakaninchen – Lieferant der feinen Angorawolle – wird hauptsächlich in Europa und Asien gezüchtet. Die sehr feinen und weichen Haare werden ca. 3- bis 4-mal im Jahr von den Kaninchen abgeschoren oder ausgekämmt. Ganze 250 g Wolle pro Jahr liefert ein Angorakaninchen. Angorawolle kann bis zu 60% seines Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ist weich, leicht, flauschig und sehr elastisch. Es hat ein hohes Isolationsvermögen, neigt jedoch zum Verfilzen. Deshalb wird Angorahaar selten rein versponnen, sondern meist mit anderen Fasern vermischt, vorzugsweise mit Merinowolle, Alpaka und/oder synthetischen Fasern. Die Haltbarkeit erhöht sich dadurch, die guten Eigenschaften werden aber nicht beeinträchtigt. Garne und Gestricke daraus sind besonders leicht und voluminös. Angola wird meist mit Wolle gemischt. Rheuma-und Skiunterwäsche sowie Oberbekleidungsstoffe mit dem typischen Sichelhaareffekt sind Erzeugnisse der Naturfaser.

  • Animalprint

    Aufgedrucktes Muster, welches charakterisiert ist durch seine Abbildung von Tierfell. Als Vorlage dienen größtenteils Leoparden, Tiger- sowie Giraffenfell; auch im Schlangen-, Krokodilmuster versucht man die wilde Natur wiederzuspiegeln.

  • Anorak

    Windbluse mit Kapuze und Bundabschluss hat oft Schlupfform oder einen Reißverschluss.

  • Antifilzausrüstung

    Durch die Behandlung von Wolle mit bestimmten Substanzen kann die Filzfähigkeit verringert werden, Wolltextilien werden dadurch maschinenwaschbar.

  • Antipillingausrüstung

    Die Pillingneigung (kleiner Faserknötchen an der Warenoberfläche) die charakteristisch für Synthesefasern und Wolle ist, wird durch filmbildende Substanzen oder Lösungsmittel verhindert.

  • Antistatische Ausrüstung

    Die elektrische Leitfähigkeit an der Oberfläche der Faser wird erhöht, um eine elektrostatische Aufladung bei geringer Luftfeuchtigkeit zu verhindern.

  • Anzug

    Ein Anzug besteht aus Sakko und Hose und hauptsächlich Bestandteil der Herren- und Knabenoberbekleidung. Je nach Tragegelegenheit werden Material, Schnittform und Details ausgewählt. Der zweiteilige Anzug kann mit einer Weste zum dreiteiligen Anzug ergänzt werden. Beim kombinierten Anzug sind Sakko, Hose und ggf. Weste aus unterschiedlichen Oberstoffen gefertigt. Bei klassischen Modellen sind Farbe, Dessin, Schnitt- und Detailgestaltung aufeinander abgestimmt. Der aktuelle Modetrend erlaubt ein lockeres Erscheinungsbild, durch das sogenannte Cross- Dressing, dem Stil- Mix. Bei diesem wird z.B. Elegantes mit sportlichem gepaart, z.B. ein Samtsakko mit einer Jeans.

  • Applikation

    Aufgenähte dekorative Styling-Elemente, die dem jeweiligen Trend und Zeitgeschmack entsprechen.

  • Arabeske

    Rankenornament.

  • Aran

    Irische Dessins, angewendet bei grob gestrickten Pullovern, Westen und Jacken. Typisch sind die aufwendig gearbeiteten Struktur-Muster, wie Zöpfe, Kreuzungen, Rauten, Rippen, Durchbrüche und Flechtmuster.

  • Atlasbindung

    Im Gegensatz zur Leinwandbindung berühren sich die Bindungspunkte bei der Atlasbindung nicht und sind gleichmäßig verteilt. Sie ist eine der drei Grundbindungen. Durch die Atlasbindung entsteht ein Gewebe, welches dicht, glänzend und durch einen sehr guten Fall gekennzeichnet ist. Je nach dem wie Kett und Schussfaden eingebunden werden, entstehen unterschiedliche Warenseiten. Kettatlas: hier herrscht das Kettfadensystem auf der rechten Warenseite vor. Schussatlas: hier bestimmen die Schussfäden die rechte Warenseite. Gewebe sind z.B.: Satin, Duchesse. Die Kette ist hier rot und der Schuss schwarz dargestellt.

  • Atmungsaktiv

    Eigenschaft von Geweben, die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren und so den Wärmeverlust durch nasse Bekleidung vorbeugen; gewährleistet körperliches Wohlgefühl.

  • Ätzdruck

    Hier wird auf eine vorgefärbte Ware strukturgebend Ätzpaste aufgebracht, wodurch eine Zerstörung des Farbstoffes erfolgt. Durch den Vorgang erscheint das ursprüngliche Weiß der Ware (Weißätze). Wird gleichzeitig an der geätzten Stelle ein neuer Farbstoff aufgebracht, entspricht dies der Buntätze.

  • Ätzsamt

    Samtgewebe, welches kurzflorig und weich ist, mit dichtem niedergelegtem Flor auf durchscheinendem Grund. Die Musterung entsteht durch Wegätzen des Faserflors in der entsprechenden Musterung. Verwendung für Kleider, Blusen, Abendkleidung.

  • Ätzspitze

    Plastisches, schweres Spitzengewebe. Das Grundgewebe wird maschinell bestickt im späteren Verlauf wird der Strickgrund dann zerstört.

  • Aufdruck

    Hier werden dunklere Farben auf im Voraus hell gefärbte Textilien gedruckt.

  • Ausbrenner

    Gewebe jeglicher Art aus Mischfasergarnen, bei welchen ein Faseranteil mustermäßig herausgeätzt wird. Es entstehen dichte Muster auf durchscheinendem Grund.

  • Ausgestellte Hose

    Verwendung von klassischen Hosenstoffen wie Twill, Wolltuch, Gabardine. Häufig aus Baumwolle oder Baumwollmischung, auch aus Wolle/ Wollmischung. Für Bequemlichkeit sorgt ein gewisser Elastananteil, je nach Gestaltungsbelieben sind Bundfalten vorhanden. Verwendung findet die ausgestellte Hose in der Alltagsmode, Freizeit, Business.

  • Avantgarde

    Franz.: avantgarde = Vorkämpfer. Avantgardemode besitzt eine gewisse Leitfunktion, dieses übernimmt ausgefallene Neuheiten rasch. An ihrem Verhalten kann abgeschätzt werden, wie sich der allgemeine Trend entwickelt.

  • Aufgesetzte Taschen

    Werden ohne Überdecken des Eingriffs auf die Kleidungstücke appliziert. Aufgesetzte Taschenarten: Leistentasche, Paspeltasche, Pattentasche, Blasebalgtasche - Siehe unter den entsprechenden Buchstaben.

  • Auslegekragen

    Dem Zeitgeist der Mode angepasste Kargenform, die Schnittformkonstruktion ermöglicht es den Kragen offen, ungeknöpft zu tragen.

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