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Zu Besuch in der Inneren Mongolei bei unseren Kaschmir-Lieferanten

Zu Besuch auf unseren Kaschmir-Farmen in der Inneren Mongolei, China

Kaschmir gehört neben Alpaka- und Merino-Wolle zu den begehrtesten Naturfasen überhaupt. Gerade weil die Wolle von Kaschmirziegen, Alpakas und Merinoschafen so beliebt ist, benötigen die Tiere besonderen Schutz. Wir bei PETER HAHN arbeiten darum ausschließlich mit Lieferanten und Partnern zusammen, die ihrer sozialen Verantwortung – gegenüber Mensch und Tier – gerecht werden. Begleiten Sie uns auf einen Ausflug nach China in die Innere Mongolei, wo wir einigen unserer Farmerinnen und Farmer auf ihrer Kaschmir-Farm einen Besuch abstatten, Neues über die Lebensweise und Haltung der süßen Kaschmirziegen lernen und erfahren, wie und wo die begehrte Wolle weiterverarbeitet wird.

Auf den Spuren der Kaschmirziegen

Die Innere Mongolei in China ist der natürliche Lebensraum der Kaschmirziegen. Etwa 70% der geschätzten 80 Millionen Kaschmir-Ziegen, die es weltweit gibt, leben hier, genauer gesagt in der Alashan-Wüste. Während im Sommer gerne rund 50 Grad Celsius erreicht werden, sinkt die Temperatur im Winter auf bis zu minus 50 Grad Celsius. Darum leben kaum Menschen in dieser Gegend – außer den Farmern und Farmerinnen, die zum Wohl ihrer Tiere hier beheimatet sind. Wir sind stolz darauf, dass wir unsere Kaschmir-Wolle aus dem natürlichen Umfeld der Tiere beziehen können.

Kaschmir-Farm Suyalabatu in Ordos City

Suyalabatus Kaschmir-Farm, ebenfalls in Otok Banner nahe Ordos City beherbergt rund 750 Ziegen. Seine Tochter Haiyuehan ist seit dem Kindesalter in die Farmarbeit involviert und liebt die zutraulichen Tiere.

zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Suyalabatu
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Suyalabatu
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Suyalabatu
Farmer Suyalabatu und seine Tochter Haiyuehan.
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Suyalabatu
Farmer Suyalabatu und seine Tochter Haiyuehan.

Kaschmir-Fakt: Lebensraum

In ihrer natürlichen Umgebung sind Kaschmir-Ziegen extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Brühheiße Sommer und bitterkalte Winter. Den Kaschmir-Ziegen machen diese Umstände eher wenig aus, im Gegenteil: Aufgrund der starken Temperaturschwankungen ist das Unterhaar der Ziegen, Duvet genannt, besonders fein und weich und darum besitzen Kaschmirfasern die einzigartige Eigenschaft, im Sommer zu kühlen und im Winter zu wärmen.

Kaschmir-Fakten: Lebensraum
Kaschmir-Ziegen in ihrem natürlichen Lebensraum.

Kaschmir-Fakt: Lebensweise

Weil Kaschmirziegen alles, aber auch wirklich alles bis auf die Wurzel auffressen, hat die Regierung von China beschlossen, dass pro Tier eine gewisse Größe an Fläche nachgewiesen werden muss. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Steppe überweidet wird. Gut für die Tiere, denn die haben auf diese Weise besonders viel Freiraum und Auslauf.

Kaschmir-Fakten: Lebensweise
Kaschmir-Ziegen benötign viel Auslauf.

Kaschmir-Farm Aotegengexige in Ordos City

Aotegengexiges Kaschmir-Farm liegt in Otok Banner nahe Ordos City in der Inneren Mongolei. Insgesamt haben rund 560 Ziegen hier ihre Heimat gefunden. Er und seine Familie kümmern sich gemeinsam um die große Herde.

zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Aotegenexige
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Aotegenexige
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Aotegenexige
Von links nach rechts: Menggenshao, Haohuatu, Qiligeyue und Inhaber Aotegengexige.
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Aotegenexige

Kaschmir-Fakt: Kaschmir-Ernte

Kaschmir-Fakten: Kaschmir-Ernte
Bei der „Ernte“ wird das Unterhaar der Kaschmir-Ziegen ausgekämmt.

Die Ziegen werden erst dann geschoren, wenn der natürliche Fellwechsel bevorsteht, damit sie auch ohne ihr Haarkleid vor starker Sonneneinstrahlung oder bitterer Kälte geschützt sind. Das ist jedes Jahr im Mai. Grundsätzlich kann die feine Unterwolle der Kaschmirziegen entweder durch Auskämmen mit einem speziellen Kamm oder durch Scheren gewonnen werden. Da das Auskämmen teilweise Schmerzen bei den Ziegen verursachen kann, setzen wir bei der Gewinnung unseres Kaschmirs auf das Scheren der Tiere.

Genaue Vorschriften durch das Siegel „The Good Cashmere Standard“ verpflichten unsere Kaschmirbauern die Tiere bei der Schur so schonend wie möglich zu behandeln. Durch unabhängige Audits wird das auch garantiert.

Kaschmir-Farm Chaogejile in Ordos City

Farmer Chaogejile liebt seine Ziegen. Die Zucht und Pflege der Tiere erfüllt ihn und so betreibt er seine Kaschmir-Farm größtenteils allein.

zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Chaogejile
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Chaogejile
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Chaogejile
Farmer Chaogejile
zu Besuch auf der Kaschmir-Farm Chaogejile

Kaschmir-Fakt: Qualität

Kaschmir soll vor allem schön kuschelig sein. Das gelingt, wenn das Duvet, also das Unterhaar des Fells, besonders fein und weich ist. Der Durchmesser der Fasern wird in Micron gemessen und stellt DAS Qualitätsmerkmal schlechthin dar. Feinheiten bis zu 16 oder 17 Micron gelten als normal und sind weitläufig auf dem Markt zu finden. Für unsere hochwertige Mode verwenden wir bei PETER HAHN lediglich sehr feine Fasern mit ca. 14,5 bis maximal 15,4 Micron. Damit verwenden wir sogenanntes A-Grade Cashmere – das Beste vom Besten. Babykaschmir kann nur im ersten Jahr der Kaschmirziege gewinnen werden, es ist das dünnste überhaupt und hat um die 11,5 Micron.

Kaschmir-Fakten: Qualität
Je dünner die Faser, desto weicher.

Kaschmir-Fakt: Farben

Kaschmirziegen haben entweder graues, braunes oder weißes Fell. Die meisten Kaschmirziegen sind weiß. Ein Ergebnis gezielter Züchtung, denn immerhin sind weiße Kaschmir-Fasern am leichtesten zu färben. Darum nennt man Kaschmir auch „das weiße Gold“.

Kaschmir-Fakten: Farben
Bunt gemischte Kaschmir-Ziegen.

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