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Probleme einfach wegmassieren – Streicheleinheiten für Haut & Seele

Klar, Massagen sind die absoluten Stars unter den Beauty und Wellness-Anwendungen.

Denn durch die dabei entstehende Wärme regen sie die Durchblutung an, pushen den Lymphfluss, stärken das Immunsystem und entspannen komplett. Aber wer hat schon immer Zeit und das nötige Kleingeld für regelmäßige Massage-Termine?! Ich habe also mal die besten Selbstmassagen für alle Fälle zusammengestellt. Das Gute daran: Sie sind ruckzuck und ganz leicht selbst gemacht und wirken bei regelmäßiger Anwendung Wunder, versprochen!

Hartnäckige Pölsterchen, geschwollene Beine?

Asiaten setzen dafür auf Fußreflexzonen-Massage. Ihr Trick: den Akkupressur-Punkt „sprudelnde Quellen“ drücken. Das bringt den Stoffwechsel auf Touren, wirkt entschlackend. Mit dem Daumen auf der linken Fußsohle die Verlängerungslinie zwischen zweitem und drittem Zeh drücken.1 Minute, dann den Fuß wechseln. Ruhig mehrmals täglich bei Bedarf.

Müde und abgespannt?

In China schwört man bei Müdigkeit aufs Ohrzupfen. Dadurch werden – laut Akupressur-Lehre -alle Organe besser mit Sauerstoff versorgt. Dafür die Ohrläppchen vorsichtig lang ziehen. Dann den Rand und die Ohrmuscheln mit den Fingerspitzen massieren, bis die Haut sich rötet. 5 Minuten.

Dünnes Haar?

Eine Kopfhaut-Massage kurbelt die Durchblutung an, stärkt erschöpfte Haarwurzeln und stoppt Kollagen-Verhärtungen an der Haarwurzel, die zu Haarausfall führen: Mit leichtem Druck aller Finger die Kopfhaut in 12 Griffen abtasten. Den Kopf zurücklegen. 8 mal mit Daumen und Zeigefinger die Muskeln hinten am Hals kneifen. Zum Schluss die Haare vom Ansatz bis zum Nacken mit allen 10 Fingern durchkämmen. Das Ganze 3 x – am besten täglich.

Schlecht drauf?

Für wohlige Gänsehaut und einen echten Energiekick sorgt der sogenannte Bokoma. Das Massagegerät aus Australien ähnelt einem Schneebesen und stimuliert alle Kopfhaut-Nerven. Es regt die Durchblutung und damit das Haarwachstum an und setzt garantiert Glückshormone frei. 5 Minuten auf und ab bewegen und genießen! (in Bio- und Naturläden)

Geschwollene Finger lässt eine Knetmassage wieder schön schlank: Zu Beginn sanft an jedem Finger ziehen. Dann mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger die Finger der freien Hand nacheinander von der Wurzel zur Spitze kreisend durchkneten. Mein Tipp: Die Hände vorher mit Körperöl einreiben, das macht die Haut schön geschmeidig und glättet und die Massage flutscht besser.

Bei Kopfschmerzen hilft: Die Schläfen mit ein bis zwei Tropfen Öl massieren. Zitrone wirkt belebend, Rose harmonisierend, Lavendel beruhigend (z.B. von Dr. Hauschka).

Sind die Kopfschmerzen stressbedingt, wirkt eine Igelball-Massage Wunder. Der Noppen-Ball aktiviert entspannende Akupressur-Punkte und regt die Durchblutung an. Den Nacken links und rechts der Wirbelsäule hoch- und runterrollen. 2 Minuten lang.

Massage
Verschiedene Massage-Techniken

Unter uns gesagt: Meine Massage-Heroes sind koreanische Akupunktur-Ringe. Ihre Aufgabe: Durch Stimulation der energetischen Fingerpunkte bringen sie die Lebensenergie (Qi) wieder zum Fließen. Dabei ist jeder Finger für bestimmte Bereiche verantwortlich (DAUMEN: z.B. für Bindegewebe, Galle und Leber, ZEIGEFINGER für Nerven, Blutdruck und Rücken, der MITTELFINGER für Kopf, Hals, Nacken und Magen, RINGFINGER für Lunge, Haut und Handgelenke und der KLEINER FINGER für Schulter, Nieren, Kopfhaut und Knie). Ich hab die kleinen Dinger auf jeden Fall immer in der Handtasche. Aber nicht nur, weil sie die Fettverbrennung ankurbeln und den Appetit bremsen sollen. Ich setze sie ein, wenn ich nervös oder verspannt bin oder das Gefühl habe, Wasser zu speichern. Immer zuerst mit dem größeren, dann mit dem kleineren Ring 10 bis 20 x vom Ansatz des Fingers bis zur Spitze rollen. Beim kleinen Finger beginnen. Dann die Hand wechseln.

Fotos: www.ralph-hartmann.com