Tippen und Enter drücken.

Startseite » Lifestyle » „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – Vier Fakten, die Sie noch nicht kannten

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – Vier Fakten, die Sie noch nicht kannten

Wenn Schnee auf der Moritzburg liegt und eine junge Frau geheimnisvoll die breite Steintreppe hinaufgeht, kann das nur eines bedeuten: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ läuft im Fernsehen und Weihnachten ist nicht mehr weit. Wir möchten Ihnen heute einige spannende, teilweise witzige, teilweise aber auch traurige Fakten zu diesem tollen Film verraten.

1) Vom Sommerfilm zum Winterzauber

Wussten Sie, dass dieser Film mittlerweile seit bereits 45 Jahren Jung und Alt verzaubert? Der Film, der 1973 in tschechisch/ostdeutscher Koproduktion entstand, war ursprünglich als Sommerfilm geplant. Grund hierfür war, dass die Arbeiter der DEFA (deutsche Film AG) auch im Winter beschäftigt werden sollten. Aus diesem Grund schrieb der Regisseur Václav Vorlíček das Drehbuch auf Winter um.

Soweit so gut, allerdings fiel in dem Winter 1972/1973 in der DDR  nicht eine Flocke Schnee. Als Lösung für dieses Problem wurden die Bäume an der sächsischen Moritzburg bis zu einer bestimmten Höhe mit Kunstschnee beklebt und auch auf die Straßen sprühte die Film-Crew Kunstschnee. In Tschechien zeigte sich ein gegenteiliges Problem, denn hier war sehr viel Schnee gefallen und als dieser zu Tauen begann, stand das gesamte Team kurze Zeit später im Matsch.

2) Magische Musik von Karel Svoboda

Ein ganz wesentliches Element, das zum Zauber des Filmes beiträgt, ist zweifellos die Musik von Komponist Karel Svoboda. Im Original ertönt Karel Gott, denn in der tschechischen Version ist das Titellied kein rein instrumentales Musikstück.

Das Lied, dessen Titel übersetzt „Wo, kleiner Vogel, ist dein Nest“ lautet, gefiel einem Redakteur des beteiligten WDRs jedoch nicht und so wurde keine deutsche Version in den Film integriert. 2009 veröffentlichte Ella Endlich das Lied „Küss mich, halt mich, lieb mich“. Die Melodie ist der Originalmusik des Filmes entnommen.

3) Das Traumpaar Aschenbrödel & Prinz

Falls Sie sich fragen sollten, was aus dem Traumpaar Aschenbrödel und seinem Prinz geworden ist, können wir Ihnen auch in diesem Punkt etwas verraten. Libuše Šafránková (Aschenbrödel) und Pavel Trávníček (Prinz) sind 1982 in dem Film „Der dritte Prinz“ erneut gemeinsam vor der Kamera gestanden.

Während Libuše Šafránková sich mittlerweile jedoch aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat, ist Pavel Trávníček weiterhin als Schauspieler aktiv und dient als tschechische Synchronstimme für Schauspieler wie zum Beispiel Alec Baldwin und Jeff Goldblum.

4)  Ableben von Rolf Hoppe

Einen sehr traurigen Fakt haben wir leider noch zu vermelden. Rolf Hoppe, der Schauspieler, der den König in dem Film verkörpert, ist im November dieses Jahres im Alter von 87 Jahren verstorben.

Wir werden uns auf jeden Fall mal wieder gemütlich vor den Fernseher kuscheln und dabei zusehen, wie das Aschenbrödel sich frech und gewitzt seinen Prinzen schnappt.

Sendeplan:

Hier sehen Sie den aktuellen Sendeplan, wann der Film an den Feiertagen im Fernsehen laufen wird:

  • ARD: Montag, 24. Dezember 2018, 12 Uhr
  • WDR: Montag, 24. Dezember 2018,15.05 Uhr
  • NDR: Montag, 24. Dezember 2018, 16.20 Uhr
  • One: Montag, 24. Dezember 2018, 18.50 Uhr
  • RBB: Montag, 24. Dezember 2018, 20.15 Uhr
  • ARD: Dienstag, 25. Dezember 2018, 10.25 Uhr
  • HR: Dienstag, 25. Dezember 2018, 23.15. Uhr
  • SWR: Mittwoch, 26. Dezember 2018, 8 Uhr
  • BR: Mittwoch, 26. Dezember 2018, 9 Uhr
  • RBB: Mittwoch, 26. Dezember 2018, 9 Uhr
  • MDR: Mittwoch, 26. Dezember 2018, 16.10 Uhr