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So werden Kleider fit für den Herbst!

Texterella Kleider im Herbst

(Foto: Susanne, IG: @textelle und Martina, IG: @stillsparkling_50plus)

Die letzten Jahre, ach, was sage ich: Jahrzehnte!, habe ich überwiegend in Hosen verbracht. Erst wegen der Kinder – wer würde sich schon im Kleid in den Sandkasten setzen? Dann aufgrund meiner Arbeit im Homeoffice und dem Gedanken „Wer sieht mich hier schon?“. Und irgendwann hatte ich mich so sehr an Hosen gewöhnt, dass ich gar nicht auf die Idee kam, auch mal Kleider zu tragen. So waren diese nur noch den besonderen oder gar festlichen Anlässen – Hochzeiten, Abiturfeiern und Geburtsfeiern – vorbehalten.

Texterella Kleider im Herbst: Moods
Kleid von EMILIA LAY, Art.-Nr. 164947,
Strickmantel von EMILIA LAY, Art.-Nr. 894868,
Barrett (ähnlich) von PETER HAHN, Art.-Nr. 379530.
(Fotos: R.o. & L.u.: Susanne, IG: @textelle und Martina, IG: @stillsparkling_50plus,
L.o.: Benz190 / E+, R.u.: Skhoward / iStock / GettyImagesPlus)

Bis zu diesem Sommer. Da passierte etwas Erstaunliches. Ganz allmählich schlichen sich Kleider in meinen Alltag hinein. Warum? Ich habe keine Ahnung! Vielleicht war’s einfach die Lust, mal wieder etwas Neues auszuprobieren? Erst ein rot-oranges Kleid in Maxilänge, dann ein knielanges in wunderschönen Blautönen. Nicht viel später kam noch ein schwingendes Kleid in Tomatenrot hinzu, und es war nicht das letzte, das Einzug in meine Garderobe hielt … Anstatt in meine Jeans schlüpfte ich morgens nun in ein Sommerkleid. Wie hatte ich nur all die Jahre darauf verzichten können: auf dieses beschwingende Gefühl in einem Kleid die Treppe runterzulaufen! Auf den angenehmen Luftzug an heißen Tagen! Auf die Weiblichkeit, die das Tragen eines Kleides mit sich brachte. Mochten die Hosen praktischer sein – besser für mein Ego und fürs Körpergefühl waren Kleider allemal. In einem Kleid fühlte sich jeder Tag ein wenig „besonders“ an.

Texterella Kleider im Herbst: Look
Kleid von EMILIA LAY, Art.-Nr. 164947,
Strickmantel von EMILIA LAY, Art.-Nr. 894868,
Barrett (ähnlich) von PETER HAHN, Art.-Nr. 379530.
(Foto: Susanne, IG: @textelle und Martina, IG: @stillsparkling_50plus)

Sie haben nun Lust auf Kleider im Herbst bekommen?

Dann lassen Sie sich von den sinkenden Temperaturen nicht schrecken. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Kleid herbstfit zu machen:

  • Strumpfhosen: Wer sagt denn, dass Strumpfhosen immer transparent und hautfarben oder blickdicht und schwarz sein müssen? Wagen Sie opake Strümpfe in bunten Farben und verwandeln Sie Ihr Kleid ohne viel Aufwand in einen besonderen Look. (Tipp: Ein Anti-Statik-Unterkleid oder -Spray verhindern, dass der Stoff an der Strumpfhose nach oben „klettert“.)
  • Schuhe: Es müssen nicht immer Pumps sein. Derbe Stiefel, Schnürschuhe oder auch Mary Janes geben Ihrem Kleid den gewissen „Twist“. Und auch hier: Wagen Sie Farbe!
  • Strick: Mit einer Jacke oder Pulli wird jedes Kleid schnell herbst- und wintertauglich. Achten Sie auf die Proportionen: Zu knielangen Kleidern passen lange Jacken oder Strickmäntel ideal, zu einem Maxikleid funktionieren taillenkurze Pullis oder Jäckchen besonders gut und sorgen für eine schöne Silhouette. Voluminöse Pullis zum Kleid bringen Sie am besten mit einem Gürtel auf Figur. Sie wollen auf Ihr kurzärmeliges Lieblingssommerkleid auch während der kalten Jahreszeit nicht verzichten? Tragen Sie einen Rolli oder ein Shirt mit langen Armen darunter.
  • Stilbrüche: Von oben bis unten perfekt abgestimmte Outfits sind vor allem eines – ziemlich langweilig! Wagen Sie Stilbrüche, kombinieren Sie unterschiedliche Materialien (zum Beispiel Wildlederschuhe oder eine grobgestrickte Jacke zum Seidenkleid) und setzen Sie mit Accessoires spannende Akzente. So machen Kleider richtig viel Spaß!

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Susanne Ackstaller im PETER HAHN Magazin
Foto: Susanne, IG @textelle und Martina Klein, IG @stillsparkling_50plus)

Susanne Ackstaller alias Texterella
ist Autorin, Texterin, Kolumnistin und seit 2009 die Bloggerin hinter texterella.de. Viele Jahre ihres Lebens hat sie damit verbracht, mit ihrer Figur zu hadern, und damit, dass sie nicht in sogenannte „Normalgrößen“ passte, weil sie dafür zu dick war. Geändert hat sich ihre Haltung erst, als ihr klar wurde, wie viel wertvolle Lebenszeit sie dem Thema Figur widmete und wie oft sie deswegen unzufrieden war – anstatt ihr Leben zu genießen. Im PETER HAHN Magazin erzählt sie, wie sie lernte, ihren Körper zu akzeptieren und sich samt ihrer Pfunde zu lieben. Tipps zum Thema Styling in großen Größen gibt es natürlich auch.