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Bye Bye Winterblues – Beautytipps, die gute Laune machen

Anja Frankenhäuser Winterblues

Anja @schminktante | Foto: @huesch.co

Wir alle kennen es: draußen ist es trist und grau. Kaum ist es hell, ist es auch schon wieder dunkel. Die Sonne hält Winterschlaf und das Stimmungsbarometer ist im Keller. Die Schokolade verspricht nur kurzzeitig Linderung und auch das Fernsehprogramm bietet nicht die gewünschte Ablenkung.

Kennen Sie? Dann Willkommen im Winterblues!

Heute verrate ich Ihnen, wie Sie mit ein paar winzigen Tricks in Kombination mit ein paar handfesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der trüben Stimmung ein Schnippchen schlagen und am Ende gut gelaunt im Frühling ankommen.

Bereit?

Mit Licht duschen

Macht nicht sauber, aber deutlich bessere Laune! Wir Menschen sind Lichtgestalten – das merkt man, wenn man in der Winterzeit einen Tag mit klarem Himmel und Sonnenschein erwischt. Es zieht einen förmlich nach draußen. Die Dunkelheit und der damit einhergehende ewige Lichtmangel setzt unserem Gemüt deutlich zu. Ergebnis: wir sind schlapp, müde, schlecht gelaunt oder gar ein bisschen depressiv.

Wer richtig zu kämpfen hat, dem hilft vielleicht eine Lichtdusche. Denn Licht steuert die Bildung der körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin. Durch Sonnenlicht steigt der Spiegel des „Glückshormons“ Serotonin, das unter anderem positiv auf unsere Stimmung wirkt. Die Bildung des „Schlafhormons“ Melatonin aus Serotonin sinkt bei Helligkeit. Bei etwa 10.000 Lux genügen bereits 30 Minuten am Morgen, um unser Gemüt sprichwörtlich aufzuhellen. Lichtduschen sind überall im Fachhandel erhältlich.

Vitamin D-Zufuhr erhöhen

Sie sind ja allseits ziemlich umstritten, die Nahrungsergänzungen. Über Zugabe von Vitamin D allerdings streitet fast niemand. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Es nennt sich auch Sonnenvitamin, denn unser Organismus kann Vitamin D aus Sonnenlicht (UV-B-Strahlung) im Körper anreichern. Es geht quasi direkt ins Gemüt und sorgt für gute Laune, ein Mangel soll an der Entstehung von Depressionen beteiligt sein.
Nachgewiesenermaßen erreicht leider mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht die wünschenswerte Konzentration an Vitamin D im Blut. Bei ca. 15 % der Bevölkerung liegt die durchschnittliche sogar weit darunter. So steht es im Bericht der gemeinsamen Expertenkommission des Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (2017).

Also ran an Vitamin D!

Für Kinder ab einem Jahr und Erwachsene aller Altersgruppen liegt die empfohlene Dosis bei 20 µg Vitamin D pro Tag, das entspricht 800 Internationalen Einheiten (I.E.). Besonders viel Vitamin D steckt in fettem Fisch wie z.B. Wildlachs oder Hering.

Der Besuch eines Solariums sorgt allerdings nicht für den gewünschten Vitamin D-Effekt.

On a bad day there is always LIPSTICK!

Wer auch immer dieses Mantra prägte, hat absolut recht. Egal ob Stimmungstief oder Winterblues: an einem schlechten Tag hilf immer Lippenstift! Und zwar einer mit Farbe. Sicherlich muss man richtig farbige Lippen auch erstmal tragen lernen, aber hey: wer sagt denn, dass man aus dem Lippenstift nicht auch ein paar rote Stiefel machen kann? Oder ein buntes Seidentuch mit Blütenprint oder vielleicht auch einen sonnengelben Kaschmirpulli? Vielleicht auch nur ein rosiges Rouge und schon strahlt die Frische von den Wangen.

In jedem Fall gilt: Farbe hilft Ihnen, die Welt ein bisschen freundlicher zu sehen, wetten?

Aromatherapie

Klingt fürchterlich esotherisch, ist aber viel Wahres dran!
Denn der Geruchssinn ist ganz eng mit unserem limbischen System im Gehirn verbunden, das direkten Einfluss auf unsere Emotionen hat. Ganz bestimmt können auch Sie schöne Ereignisse einzig durch einen Geruch wachrufen.

Warum also nicht unser Wohlbefinden durch aromatische und reine Öle stimulieren und so die Stimmung heben? Bergamotte, Lavendel, Zitronengras, Mandarine, Orange, Zitrone oder Rosmarin sind Düfte, die Sie aus dem Stimmungstief holen. Experimentieren Sie doch zum Beispiel mit Orangenöl: vereinen Sie am Morgen einen Tropfen in Ihren Handflächen und atmen Sie diesen Geruch 5x ganz tief ein und aus. Das klappt, versprochen! Achten Sie aber bitte unbedingt auf naturreine Öle, um eine Wirkung zu erzielen und ungewünschten Reizungen vorzubeugen.

Selbstbräuner als Mittel zum Zweck

Es ist kein Garant für die ultimative gute Laune. Aber immer noch besser, als täglich leichenblass das eigene Spiegelbild zu bemitleiden. Viele Menschen schwören auf einen Hauch Urlaubsbräune, auch wenn sie nur aus dem Tiegel kommt. Denn wer sich frischer und hübscher fühlt, der ist auch besser drauf. Das zumindest kennen Sie sicher aus Ihrer eigenen Erfahrung.

Ob Spray-Tanning, Bräunungsschaum, flüssigen Selbstbräuner oder Bodylotion: der Beautymarkt bietet mittlerweile ein breites Sortiment an Produkten. Im Sinne der Stimmung dürfen Sie sich da gern einmal herantasten.

Zwei kleine Beautytipps:

  • vorher schön peelen – dann wird das Ergebnis nicht fleckig
  • nach dem Auftrag unbedingt Handflächen und die Zwischenräume zwischen den Fingern waschen, die werden nämlich nicht braun, sondern färben sich vorzugsweise gelb.

Sauerstoff ist alles

Nun gut, vielleicht nicht alles. Aber wer weder Rouge oder Lippenstift benutzen mag noch einen Selbstbräuner zu Hilfe holen möchte, wenn es um die gute Stimmung geht, der nutzt einfach den Sauerstoff. Raus an die frische Luft und täglich wenigstens 30 Minuten zügig spazierengehen. Das  versorgt den Körper mit reichlich Sauerstoff. Und reichlich Sauerstoff im Organismus kurbelt die Durchblutung an und stimuliert die Zellteilung im Körper. Mit so einem kleinen Marsch stärken Sie Ihr Immunsystem und bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Dass das einen frischen Teint macht, dürfte klar sein, stimmts? Und dass das Frühstück nach so einem Spaziergang gleich noch einmal so gut schmeckt auch, oder. Ich sehe Sie jetzt schon mit einem rosigen Teint lächelnd vor mir… Mission erfüllt!