Ob Sie es glauben oder nicht – unser Kleiderschrank ist einer der größten Zeitfresser unseres Alltags: Er ist gefüllt mit unzähligen ungetragenen oder aus der Mode gekommenen Kleidungsstücken. Dazu kommen unübersichtlich auf Kleiderbügeln übereinander Gehängtes oder chaotisch in Fächern Gestapeltes.

Wir geben Ihnen ein paar einfache, aber effektive Tipps, wie aus Ihrer Garderobe bald ein saisonaler Augenschmaus wird und Sie damit Zeit und Geld sparen.

Jahreszeitliche Farben und das passende Material

Die wichtigste Frage ist: Was darf im Schrank bleiben und was wird für später weggeräumt? Entscheidend ist, dass Sie sich eine Garderobe mit den wichtigen Basics erhalten und unnötig platzschluckende Teile aus dem Schrank verbannen. Fangen Sie damit an, sich die Farbpalette Ihrer Kleidungsstücke anzusehen: unser Sommer-Katalog ist voll von pastelligen Bonbonfarben, kleinteiligen Blumenmustern und kräftigen, blockig eingesetzten Farben. Im Winter ist man mit Schwarz- und Grautönen auf der sicheren Seite, denen man mit Khaki-Grün und dunklen Beerentönen eine Portion Laufsteg-Pep verleiht (übrigens ein ganz heißer Tipp für die kommende Wintersaison). Beachten Sie beim Sortieren auch das Material: zum Sommer gehören leichte und fließende Stoffe, zum Winter eher schwere Materialien wie Leder oder Jeans.

Lieblingsstücke müssen sein!

Wir alle haben Lieblingskleidungsstücke und es ist schön, sie immer griffbereit zu haben. Beim Frühjahrsputz im Kleiderschrank sollten Sie sich jedoch bei jedem Teil fragen „Werde ich das in den nächsten Monaten anziehen?“ – und sehr oft ist die ehrliche Antwort darauf NEIN. Packen Sie das trägerlose Kleid weg, das Sie im Winter sicherlich nicht anziehen werden, ebenso sind im Hochsommer grobe Strickteile fehl am Platz. Der Frühjahrsputz ist dazu da, ein schlankes, aber vielseitig einsetzbares Repertoire an Kleidung zusammenzustellen, deshalb müssen Sie die wichtigsten Elemente auswählen:

Jeder braucht eine gut sitzende Jeans, ein paar einfache Basic-Shirts und natürlich die besten Freunde einer jeden Frau: die perfekten Schuhe. Wenn man diese Basics hat, kann man sie wunderbar mit modischen Elementen und Accessoires ergänzen.

Die richtige Aufbewahrung

Der letzte Schritt auf dem Weg zum Ziel ist die richtige Lagerung der aussortierten Kleidung. Eigentlich ist es selbstverständlich, aber wir erwähnen es dennoch: Waschen Sie alle Kleidungsstücke, damit sich Flecken nicht dauerhaft festsetzen. Verwenden Sie beim Lagern keine Pappkartons, weil diese Feuchtigkeit anziehen und zu Stockflecken führen können. Die perfekte Aufbewahrungsform sind stapel- und verschließbare Plastikkisten. Diese sind einfach wegzupacken und Sie können sie außerdem beschriften. Und achten Sie bei der Auswahl der Kleiderbügel möglichst auf eine stabile und rundliche Form, damit Ihre Kleidung länger in Form bleibt.