Marrakesch Kulinarische Highlights unserer Gast-Bloggerin
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Schon die verschiedenen orientalischen Gewürze, die die Luft mit ihrem Duft erfüllen, lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und wenn man erst davon kostet und den Geschmack auf der Zunge zergehen lässt, ist man im kulinarischen Himmel. Tajine heißt das traditionelle marokkanische Gericht, das meine Geschmacksknospen so heftig verzaubert. Der Name Tajine steht sowohl für das Gefäß wie auch für das Gericht selbst. Es ist ein marokkanisches Schmortopfgericht der besonderen Art, denn die Zubereitung in diesem Topf ermöglicht ein sehr schonendes Garen. Hergestellt wird der Topf aus Lehm und ist rund und flach geformt mit einem konisch geformten Deckel. An der höchsten Stelle des Deckels ist eine kleine Mulde. Dort wird vor dem Garen kaltes Wasser hineingefüllt, dann kommt das Gargut in den unteren Teil des Topfes. Durch diese besondere Garart werden die Gerichte unbeschreiblich aromatisch und zart. Die dicke Wand des Topfes begünstigt das schonende Garen, da so die Wärme gleichmäßig verteilt wird. Durch die spezielle Konstruktion des Deckels kann der Dampf nicht entfliehen und so entfalten sich die orientalischen Gewürze optimal im eigenen Saft.

Zubereitung mit Tajine Gefäßen
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Wer mich fragt, was ich Leckeres empfehle, dem rate ich immer zu einem Tajine-Gericht. Die marokkanische Köstlichkeit gibt es in vielen Varianten, meist mit verschiedenen Fleischsorten. Aber wichtig sind die traditionellen Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Safran, die diesem Gericht ihre besondere Note verleihen. Oft wird das Gericht durch Feigen oder Datteln verfeinert, frische Minze darf auch nicht fehlen, diese gehört auch in die traditionelle Küche.

Ein traditionelles Tajine Schmortopfgericht
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In Marrakesch habe ich für Sie einen „lokalen“ Tipp: das Restaurant an der Tankstelle Afriquia auf der Route de Casa, neben dem Supermarkt Mini Brahim. Die Tankstelle liegt auf der Ausfallstraße nach Casablanca, etwa auf Höhe der Palmeraie. Es klingt aus deutscher Perspektive wenig charmant, neben einer Großtankstelle essen zu wollen, und doch soll es dort die besten Tajines der Stadt geben – wenn auch wohl Uneinigkeit darüber herrscht, ob das Restaurant bei der Afriquia-Tankstelle als das beste gilt oder das Baraka auf der Route de Fes (der Ausfallstraße nach Fes). Egal, für welches Restaurant Sie sich entscheiden, empfehlenswert ist es, früh zu erscheinen, da die Auswahl ab 13:00 Uhr schon recht rar ist. Außerdem sollte man unbedingt auf das „Poulet Beldi“ bestehen, das marokkanische „Bio“-Huhn vom Land. Im Restaurant bei der Afriquia-Tankstelle wie auch im Baraka gibt es überdies das traditionelle und köstliche berberische, große Holzofen-Fladenbrot, genannt Tafarnoute, das sonst kaum in der Stadt zu haben ist.

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