Immer wieder bin ich selbst darüber erstaunt, was für Eigenheiten sich bei mir im Laufe der Jahre angesammelt haben. An sich bilde ich mir immer ein, völlig unkompliziert zu sein, aber der (Eigenheits-)Teufel steckt auch da im Detail.

Das zeigt sich unter anderem beim Thema Nachtwäsche. Gerne würde ich das Auge meines Partners mit neckischen Negligees erfreuen und meine frühen Filmheldinnen wie Marilyn Monroe, Sophia Loren oder Grace Kelly nachahmen. Aber mit einem Hauch von Nichts auf der Haut würde ich schlicht und einfach frieren. Und Schulterwärmer zum Negligee … das ist ungefähr so, als würde man einen Wackeldackel in einen Ferrari setzen.

Ein Hauch von Nichts

Interessanterweise ist ein Negligee per Definition im Ursprung aber gar nicht das, wofür es vermutlich die meisten halten. Denn im echten Wortsinn bedeutet es einfach „das nachlässige Kleid“. Das kann also auch ein „banales“ Nachthemd sein. Seinen sexy Ruf erhielt das nachlässige Kleid also erst lange Zeit nach seiner von der Marquise de Pompadour initiierten Geburtsstunde.

Und so findet sich auch für frostige Mädchen wie mich ein Negligee. Seine subtile Raffinesse entpuppt sich für den Betrachter erst, wenn Sie ihm die „kalte Schulter“ zeigen. Denn der gesamte Rücken ist aus zarter Spitze gearbeitet, während die Träger angenehm breit sind und das Vorderteil eher schlicht ist, aber umso mehr oho. Ehrlich gesagt finde ich dieses Modell spektakulär und bin schon sehr gespannt, ob mein Partner das auch so sieht.

Das trage ich nachts am liebsten

Wenn die Hitze der Nacht dann tatsächlich nicht mehr ausreicht, greife ich zum bildschönen Nachthemd mit langen Ärmeln. Warum nicht auch im Bett die (kurvigen) Formen wahren und Farbe bekennen. Die Kellerfalten und Paspelierungen verleihen diesem Modell ein besonderes Prädikat. Die feine Motiv-Spitze erinnert an Maria Stuart und ist einfach bildschön. Genau wie das Negligee besteht die angenehme Materialzusammensetzung aus 50% Baumwolle und 50% Modal.

Und nun kommt mein ganz persönliches Eigenheits-Bekenntnis, aber das viele vielleicht lächeln werden: In kühlen Nächten fühle ich mich im Schlafanzug mit Fessel-Bündchen am allerwohlsten. Denn es macht mich ganz verrückt, wenn die Hosenbeine Richtung Knie tanzen. Die zarten Ornamente auf dem Oberteil bilden einen ansprechenden Kontrast zur unifarbenen Hose.

Wir verbringen die meiste Zeit im Bett

Schlafanzug, Nachthemd oder neckisches Negligee – im Idealfall verbringen wir ca. 1/3 unseres Lebens im Bett. Da lohnt es sich schon, in Sachen Nachtwäsche-Auswahl kompromisslos zu sein. Denn nichts beeinflusst die Laune so sehr, wie Schlafräuber jedweder Art. Apropos: Hin und wieder greife ich zu Ohrstöpseln, um von der nahen Straße nicht gestört zu werden. Wie ich aber feststellen musste, ist der richtige Gehörschutz eine Wissenschaft für sich. Und so habe ich mir im Laufe der Zeit ein Potpourri an verschiedenen Ohrstöpseln bestellt und getestet und bin zum Ergebnis gekommen, dass diese für mich und meine Ohren die besten sind: http://www.ohropax.de/produkte/mini-soft.html
Sie drücken auch nach Stunden nicht und bieten ausreichenden Geräuschschutz.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls einen erholsamen Schlaf und süße Träume.