Natürlich verbindet man mit der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Glamour, Stars, Sternchen und Party rund um die Uhr. Mein „ganz normaler“ Tag auf der diesjährigen Fashion Week sah allerdings nicht ganz so glamourös aus. Ein typischer Arbeitstag dort läuft ungefähr so ab:

  • Sehr früh morgens das Haus verlassen (mein Glück: Ich wohne in Berlin und habe dadurch Heimvorteil. Viele meiner Kollegen müssen morgens den Pyjama-Flieger nehmen und deshalb mitten in der Nacht aufstehen!)
  • Treffen mit den Kolleginnen und Kollegen im Hotel. Kurze Besprechung des Tagesablaufs und dann ab mit der U-Bahn Richtung Messehallen.
  • Den ganzen Tag die neusten Kollektionen und die kommenden Trends sichten und unzählige Gespräche mit den Lieferanten führen.
  • An zahllosen Essensständen (leider) vorbeigegangen. Die endlosen Schlangen waren einfach zu lang und die Zeit dafür zu knapp. Deshalb halte ich mich mit Süßigkeiten auf den Ständen der Lieferanten über Wasser. Ist nicht weiter schlimm, weil ich ohnehin kilometerweit laufen muss: Die Messen befinden sich nämlich an unterschiedlichen, weit voneinander entfernten Standorten.
  • Der Abend gehört dann den Schauen der Lieferanten und den teilweise legendären Aftershow-Partys. Nur schade, dass man da eigentlich nur noch ins Bett möchte. Wenn man Glück hat, gibt es auf den Partys etwas zu Essen. Generell hält es die Branche aber eher schlank. Außer bei RIANI: Das Label lud uns zu einer Küchenparty im Balthazar ein. Das war ein echtes Highlight, sensationell lecker, äußerst kommunikativ und wirklich sehr lustig.

RIANI hat dieses Jahr für viel Aufsehen gesorgt, als das Label die Tochter von Boris Becker mit einem überdimensionierten Pudel auf den Laufsteg schickte. Die Inszenierungen bei den Schauen waren von ganz schlicht und zurückhaltend bis aufwändig und extravagant. Eine der schönsten und vielfältigsten Kollektionen auf der kompletten Fashion Week war für mich die Kollektion von Laurél.

Die Stars aus der ersten Reihe

Natürlich geht es für viele auf einem Event wie der Berliner Fashion Week um Sehen und vor allem darum, gesehen zu werden. Einige der Stars und Starlets buchen sich sogar extra einen schrillen Walker und versuchen so, die Aufmerksamkeit der Presse auf sich zu ziehen. Die Promi-Dichte war gewohnt hoch. So saßen unter anderem bei den Schauen Stars wie Anja und Gerit Kling, Axel Milberg, Heino Ferch, Franziska Knuppe, Mariella Ahrens, Ursula Carven, Olivia Jones und Sonja Kirchberger in den ersten Reihen.