Aber von vorne erzählt: Vergangene Woche kamen erneut 9 charmante Peter Hahn-Kundinnen in den (Kaffee-)Genuss eines Events im „Zeitraum“ in Schorndorf. Dieses Mal ging es um das wohl beliebteste Kleidungsstück: die Hose. Ihr Siegeszug begann vor ca. 30 Jahren. Was zunächst vielleicht ein wenig banal oder gar langweilig klingt, hat – wie sich im Laufe der 2 Tage herausstellte – viel Diskussionspotential. Während der Kauf einer Bluse als vergleichsweise einfach empfunden wird, empfinden die meisten anwesenden Damen den Hosenkauf als Tortur (nur Bademoden setzen dem Ganzen das Sahnehäubchen auf).

Noch auf der Suche nach DER einen Hose?

Bettina aus Freudenstadt meint „auf der Suche nach DER (Anmerkung von mir: nach der einen und einzig Richtigen mit perfektem Sitz) Hose haben sich zahlreiche Exemplare angesammelt“. Waltraud aus Regensburg mag auch gerne Röcke und Kleider und hat ebenfalls noch nicht DIE Hose gefunden.

Deshalb wurde Herr Lissel, der Fachmann der Firma Raphaela by Brax, nach seinem Vortrag auch mit einigen Fragen auf Trab gehalten. So meinte Heidi aus Heidelberg „Ich nehme Schlupfhosen nicht ernst“. Und bot Herrn Lissel damit eine wunderbare Vorlage. Kaum hatte Heidi ihren Satz ausgesprochen, lag schon DIE Pamina auf ihrem Schoß. Keine Sorge: es handelt sich hierbei nicht um eine Katze, sondern um das bestverkaufte Schlupfhosen-Modell. Sie zeichnet sich durch einen hohen Tragekomfort und ausgeklügelte Form-Stabilität aus und sieht dabei auch noch flott aus. So sprach mir Heidi aus der Seele, als sie im Anschluss meinte „Mein Verhältnis zur Schlupfhose hat sich heute Nachmittag positiv geändert“.

Endlich die perfekte Hose

Viele Frauen haben auch das Problem, dass sie Zwischengrößen haben. Heidi hat Hemmungen, zwei Größen zur Auswahl zu bestellen. Natürlich ist es weder für das Unternehmen noch für die Kundin toll, Artikel wieder zurückzuschicken, aber auf der Suche nach der optimalen Passform sind Rücksendungen manchmal eben auch unvermeidbar. Brax löst diese Problematik, indem beispielsweise Modelle nur in Details, nicht jedoch im Schnitt verändert werden. Nach dem Motto „einmal Pamina, immer Pamina“.

Nach so viel Stoff im wahrsten Sinne wurde es Zeit für eine kleine Stylingkunde. Bettina Krause zeigte interessante Vorher/Nachher-Fotos von Peter Hahn-Kundinnen und gab tolle Tipps zum Thema „wie inszeniere ich meine Vorzüge am Effektivsten?“.

Und natürlich gehört zu einem wirkungsvollen Auftritt auch die richtige Haltung. Beim High-Heel-Training hatten wir viel Spaß und ich möchte mich bei den Damen bedanken, dass sie sich so vorbehaltlos auf mich eingelassen haben!

Nach so viel Hosen-Stoff erst einmal ein Kaffee

So ein Tag voller Input kostet natürlich auch Energie und macht mit der Zeit müde. Wo wir wieder beim Kaffee wären. Die anschließende Führung in der Kaffeerösterei „Rudolf Kaffee“ in Schorndorf belebte unsere Sinne schon beim bloßen Betreten. Ich denke, Sie wissen, was ich meine. Es wäre interessant, die Geruchs-Automatismen unseres Gehirns zu ergründen. Herr Rudolf, letzter Kaffeeröster-Ausbilder Deutschlands, entführte uns in das Reich der Kaffeekirsche (so heißt die ungeröstete Frucht). Wussten Sie, dass der Kaffee vor 1000 Jahren von einem äthiopischen Hirtenjungen entdeckt wurde, der sich wunderte, weshalb seine Ziegen nach dem Fressen von Kaffeebeeren immer so aufgedreht waren?

Im Jahr 1726 wurde dann der erste Kaffee aus Wien (die Türken hatten ihn dahin gebracht) in Deutschland eingeführt und seit der Entdeckung hat sich die Zubereitungsart nur verfeinert, nicht jedoch grundlegend geändert. Und laut Rudolf wird das auch so bleiben. Der teuerste Kaffee kostet rund 500 bis 1.000 Euro pro Kilo und ist der „Katzenkaffee“. Er heißt so, weil die Kopi Luwak Katze die Kaffeebohnen frisst und sie dann wieder … Sie ahnen schon, wie die Bohnen den Weg von der Katze zum Röster finden. Naja, sicherlich Geschmackssache.

So „berauscht“ ging es für die Damen weiter zum Abendessen und für mich zurück an den Bodensee. Das Kilo Kaffee, das ich mir gekauft habe, habe ich bewusst auf den Beifahrersitz gelegt: Zweieinhalb Stunden geruchlicher Hochgenuss.

Ach ja, mit 165 Litern pro Kopf liegt Deutschland an Stelle 2 des Gesamtverbrauchs. Brasilien baut den meisten Kaffee an und in der Rösterei in Schorndorf dauert die Röstung durchschnittlich 18 Minuten bei ca. 200 Grad. Bei den Billig-Sorten dauert das ganze 2 Minuten bei bis zu 700 Grad.

Laut Rudolf schützt Kaffee gegen Alzheimer. Und sein extra-Tipp: Ersetzen Sie Kondensmilch oder Vollmilch mal durch reine, flüssige Sahne. Und wie trinken Sie Ihren Kaffee am liebsten?