Kürbissuppe: mit Ingwer und Kokosmilch (©dekadi/iStock/GettyImages)

Als kürzlich draußen der kühle Herbstregen prasselte und die bunten Blätter matschig auf dem Gehweg lagen, las ich einen Satz: „Kürbis ist die Entschuldigung der Natur dafür, dass der Sommer nun vorbei ist.“ Ich musste herzlich lachen. Es stimmt irgendwie.

Vor ein paar Jahren noch konnte ich nicht verstehen, wie meine Mutter sich immer auf den Herbst und ihre geliebte Kürbissuppe gefreut hat. Aber nun hat sich das Blatt gewendet: Schuld daran ist eine Kochgruppe die ich mit ein paar Freundinnen gegründet habe. Alle vier Wochen treffen wir uns, um gemeinsam in gemütlicher Runde zu kochen und ausgiebig zu quatschen. Bei unserem letzten Treffen stand „Kürbissuppe“ auf dem Speiseplan. Zuerst war ich nicht begeistert. Bisschen langweilig, dachte ich. Doch da ich nicht die Spielverderberin sein wollte, habe ich mich darauf eingelassen. Und siehe da: Ich kann nicht genug bekommen von der leckeren Suppe, die sich super einfach zubereiten lässt. Man muss nur das richtige Rezept haben.

Als Zutaten nehmen wir:

1 Hokkaidokürbis (ca. 800g, geputzt und gewogen)

600 g Karotten

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer

1 Liter Gemüsebrühe

400 ml Kokosmilch

2 EL Butter

Salz + Pfeffer

Sojasauce

Zitrone

Kürbiskernöl

Das Raffinierte daran ist die Mischung aus Kokosmilch und Ingwer, die der Suppe eine schöne Würze gibt. Die Zubereitung ist schnell erledigt:

Karotten, Ingwer und Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Den Kürbis halbieren, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden. Alles zusammen in einem großen Topf mit 2 EL Butter andünsten. Brühe hinzufügen und gut 20 Minuten weichkochen – am besten mit einer Gabel überprüfen, ob der Kürbis weich genug ist. Danach alles zusammen fein pürieren oder in einen Mixer geben. Die Suppe kann man auch super vorbereiten, um sie am nächsten Tag zu vollenden. Zur Fertigstellung die Kokosmilch hinzugeben und vorsichtig aufkochen lassen. Schließlich mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken. Fertig ist die Suppe.

Wer mag, röstet zusätzlich ein paar Kürbiskerne in einer Pfanne und reicht sie dazu. Unser i-Tüpfelchen war leckeres Kürbiskernöl, mit dem jeder seine eigene Suppe mit Mustern verschönern kann.

Nach dem ersten genussvollen Löffel kann ich nun zufrieden sagen: „Entschuldigung angenommen.“