Privat habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gegensätze am Anfang einer Beziehung überaus anziehend wirken können. Ist doch der Mensch auf der ständigen Suche nach dem verborgenen Teil seines Ichs.

Was im Leben auf Dauer etwas anstrengend werden kann, bleibt in der Mode ein stets funktionierendes und garantiert schickes „Kontrastmittel“. Und in der kommenden Frühjahr/Sommer-Saison außerdem DAS Must-have. Dass Schwarz ein Schlankmacher ist, dürfte wohl den meisten mittlerweile bekannt sein. Der Mix mit dem unschuldigen Weiß führt quasi zur „Härte-Schlichtung“ und verleiht dem Trend die gewisse sommerliche Leichtigkeit, die viele von uns bei Outfits in Schwarz-von-Kopf-bis-Fuß häufig vermissen.

Überdies ist diese Verbindung der beiden Nichtfarben ein verlässliches Instrument, um im Handumdrehen Eleganz und Noblesse auszustrahlen. Egal, ob das Outfit aus Rock und Blazer oder Hose und Strickjacke besteht.

Wer regelmäßig meine Beiträge liest, weiß, dass ich Fan der unkomplizierten Mode bin. Deshalb hat mich dieses schwarz-weiß gepunktete Kleid von Emilia Lay auch sofort angesprochen. Der hochelastische Viskose-Jersey fühlt sich an wie eine zweite Haut. Die Wickeloptik mit seitlicher Raffung formt eine schöne Silhouette im Taillenbereich und kaschiert Bauchpölsterchen. Der dezente V-Ausschnitt streckt bekanntermaßen. Auf Reisen macht sich das Kleid in Ihrem Koffer ganz klein. Versäumen Sie also nicht, es für Ihren nächsten Urlaub einzupacken. Mit Pumps getragen ist das Kleid ein würdiger Begleiter zu jedem schickeren Abendessen oder gar zum Captains-Dinner. Mit Sandale und Sonnenhut avanciert es zum sommerlichen Strandoutift.

Mode wie gedruckt

Gerade für Frauen mit Format sind graphische Drucke ein spannendes Trickmittel. Denn auch hier gilt: Gegensätze sind Trumpf. Im Fußball gehört das Runde ins Eckige, genauso erzeugen für kurvige Frauen eckige und kantige Dessins vorteilhafte Kontraste. Diese sommerleichte Strickjacke verkörpert all die Eigenschaften und vereint Extravaganz mit hohem Tragekomfort. Besonders ansprechend finde ich, dass die Jacke hinten gerade mal den Po bedeckt und damit insgesamt keine Spur sackig wirkt. Sie lässt sich übrigens auch gut zum Tupfenkleid kombinieren. Zu einer schwarzen Hose getragen wirkt sie trotz ihrer Extravaganz anlassgerecht. Wenn Sie es sportlicher mögen, dann pimpt die Jacke jede noch so „banale“ Jeans elegant auf. Die Zipfeloptik streckt und mogelt locker ein paar Pfunde weg.

Rotes Feuer zu Schwarz und Weiß

Das gleiche gilt übrigens für den leichten Hingucker-Pullover von Emilia Lay. Auch er veredelt die eher derbe Jeans. Zu Schwarz oder Weiß getragen, ist er eine adäquate Alternative zum Blazer. 100% Viskose sorgen für ein leichtes Wohlgefühl. Normalerweise bin ich kein Fan von Rundhalsausschnitten. Dank der weißen Blende hat Gedrungenheit jedoch keine Chance. Besonders raffiniert finde ich die weißen seitlichen Kontrastblenden. Sie zaubern eine schöne, weibliche Silhouette. Der ¾ Ärmel verhindert sommerliche Hitzestaus und ist ein weiteres i-Tüpfelchen dieses bildschönen Feinstrick-Traums. Ich habe meinen Traum zur Super-Schlankmachhose Shakira kombiniert.

Sie haben doch mal Lust auf Schwarz ohne Weiß? Dann tragen Sie doch einfach zur schwarzen Kombi weiße Sneakers – und schon weicht die Schwere dem leichten Sommertrend 2016 schlechthin.

Mein Extratipp: Bringen Sie einen roten Farbtupfer ins Spiel. Eine rote Brille, roter Lippenstift, rote Handtasche, rotes Tuch, rote Uhr… Damit individualisieren Sie Ihr Outfit zusätzlich und signalisieren subtile Feurigkeit.