Am Wochenende war ich mit meinem zweijährigen Patenkind im Streichelzoo. Neben kleinen Eselschen, Schafen und Ziegen, hatten sie dort auch Alpakas. Und was soll ich sagen: Ich hab mich in diese süßen Tierchen und ihr kuscheliges Fell verliebt. Alpakas sind eine Kamelart aus Südamerika. Es ranken sich sogar einige Mythen um dieses Tier. 1653 schrieb der spanische Chronist Bernabe Cobo, die Alpakafaser sei ein Geschenk der Wärme von Gott an den Menschen. Und schon 1000 v. Chr. verarbeiteten die Inkas das wunderbar weiche Haarkleid der sanftmütigen Tiere zu Decken und Überwürfen. Aber ist das Alpaka-Haar damit nicht eigentlich eine längst überholte Faser der Vergangenheit?

 Die Faser der Zukunft

Im Gegenteil: Wissenschaftler halten Alpakahaar für die Faser der Zukunft. Da das Haar innen hohl ist, gleicht es Wärme ideal aus. Das heißt, im Winter wärmt und im Sommer kühlt Alpaka. Wer lange Haare hat wie ich, wird es außerdem schätzen, dass Alpakafasern sich kaum statisch aufladen und man dadurch keine Struwwelpeter-Frisur bekommt. Nach Restaurantbesuchen reicht es meistens, das Kleidungsstück aus Alpaka zu lüften, denn die Faser ist geruchs- und sogar schmutzabweisend. Eine echte Wunderfaser also.

INKADORO ist traditionelles Handwerk und modernes Design

Schön, dass Peter Hahn dieses wertvolle Produkt wiederentdeckt hat. Mit dem exklusiven Luxus-Label Inkadoro präsentiert das Unternehmen – neu seit dieser Herbst/Winter Saison – eine attraktive Linie aus Capes, Cardigans und Pullovern mit dem typischen Glanz des wertvollen Edelhaars. Die Kollektions-Modelle mit kunstvoll eingestrickten Intarsien und modernen Jacquards lässt Peter Hahn INKADORO in südamerikanischen Manufakturen herstellen. Dort werden sie häufig zusätzlich in liebevoller Handarbeit mit traditionellen Stickereien veredelt. Also ich habe mich in die freundlichen Tiere und ihr „göttliches“ Haar verliebt. Und in die Mode von INKADORO sowieso.