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Weiß-blaue Geheimtipps

Sie wissen ja, wie das mit Geheimtipps ist: Sobald sie ausgesprochen werden, sind sie auch schon nicht mehr geheim. Wir haben Stephan Schraidt, Filialleiter im Peter Hahn Modehaus am Rindermarkt in München nach seinen Geheimtipps gefragt. Und wer kann bessere Tipps für die bayerische Landeshauptstadt geben, als ein waschechter Münchner? Und weil Stephan München und die Münchner so gut kennt, gibt er auch gleich die passenden Outfit-Empfehlungen dazu. Man(n) bzw. Frau möchte ja nicht sofort als Tourist erkannt werden …


Redaktion: Herr Schraidt, wo gibt’s den besten Kuchen der Stadt?

Stephan Schraidt: Einen Kaffee und den besten Kuchen der Stadt bekommt man im „Piemonte“ am Alten Peter. Dort sitzt man entweder im kühlen Schatten oder bei Regen im gemütlichen Innenbereich. Im gepflegten Stadtoutfit fühlt man sich hier richtig wohl.

Redaktion: Die Bayern trinken gerne Bier. Wo gehen Sie auf ein Bier und eine Brotzeit hin?

Stephan Schraidt: Ein kühles Bier und eine Brotzeit bekommt man im Biergarten am Viktualienmarkt – man sitzt entspannt zwischen Münchnern in Tracht und netten Touristen, die das Gemütliche suchen. Man sieht hier Einheimische in Dirndl oder in Tracht, genauso wie in einer bequemen Chino mit Bluse oder Polo. Und wenn es kühl wird, hat man eine Sommerdaunenweste oder einen leichten Pullover aus Sommerkaschmir dabei.

Redaktion: Wo treffen wir die Münchner nach der Arbeit?

Stephan Schraidt: Für den Apero oder das Feierabendgetränk ist das „Nymphenburg“ am Viktualienmarkt sehr zu empfehlen. Ein Platz zum Sehen und Gesehen werden. Mit Jeans oder Chino und einem leichten Blaser ist man hier perfekt angezogen.

Redaktion: Die bayrische Küche ist als sehr herzhaft bekannt. Wo gehen Sie am liebsten essen?

Stephan Schraidt: Sehr gute bayrische Küche findet man im „Spöcklmeier“ am Rindermarkt oder im „Zwickl“ am Viktualienmarkt. Die beste österreichische Küche ist im „Laurin“ am Viktualienmarkt und wer es ein bisschen edler, aber doch gediegen möchte, der geht ins „Spatenhaus“ an der Oper oder ins „Ayinger“ am Platzl. Zum Essen geht man am besten so, wie man sich wohl fühlt, gut gekleidet und gepflegt, aber dennoch nicht „overdressed“. Ein Rock oder eine Hose mit einem Twinset oder einem Blazer mit Bluse – und man ist perfekt angezogen. Wegen des Kopfsteinpflasters am Markt empfiehlt sich ein Ballerina.

Redaktion: Haben Sie einen Tipp für einen Ausflug in die Nähe?

Stephan Schraidt: Für einen Ausflug ins Umland empfehle ich den „Fischer am See“ in Stegen am Ammersee – tolle Küche, traumhafte Terrasse direkt am See und ein wunderschöner Gastraum. Oder den „Buchscharner Seewirt“ in Münsing am Starnberger See. Man sitzt in der Abendsonne direkt am See und vergisst den Rest der Welt. Mit einer Chino oder Jeans mit Blazer und Bluse und für später eine West oder einen leichten Kaschmirpullover fühlt man sich hier richtig wohl.

Vielen Dank für die Tipps und Ihnen viel Spaß bei Ihrem nächsten München-Besuch.