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Thé à la Menthe – Unsere Gast-Bloggerin verrät die Geheimnisse des Tees

Thé à la Menthe – Unsere Gast-Bloggerin verrät die Geheimnisse des Tees (©encrier/ iStock /Getty Images Plus)

Kennen Sie schon das marokkanische Nationalgetränk?  Minztee. Ich liebe ihn einfach! Der Tee ist köstlich, ganz einfach zuzubereiten und aus dem marokkanischen Alltag nicht wegzudenken. So wie man bei uns sagt, man „bespricht etwas bei einer Tasse Kaffee“ wird in Marokko der Minztee verwendet. Doch man trinkt den Tee nicht nur mit Freunden, auch in Geschäften ist es üblich, als Kunde eine Tasse angeboten zu bekommen. So dient der Tee als Kommunikationsmittel und ist gleichzeitig eine Geste der Gastfreundschaft. Ich finde ja, das klingt schon außergewöhnlich. Obwohl der Tee sehr einfach zu machen ist, gibt es doch ein paar „Geheimnisse“ in der Zubereitung. Hier verrate ich Ihnen drei Geheimnisse, um den perfekten Minztee zuzubereiten.

Für den „Thé à la Menthe“ brauchen Sie folgende Zutaten:

  • Zwei Handvoll frischer Minze
  • 1-2 Teelöffel Gunpowder-Tee
  • 1 Liter Wasser
  • Zucker nach Belieben (ca. 1-2 Esslöffel)

Das erste Geheimnis der Teezubereitung ist der Tee selbst. Es wird nicht – wie man glauben möchte – schlicht kochendes Wasser über ein paar Blätter grüner Minze gegossen. Tatsächlich füllt man in die Teekanne erst einmal einige Teelöffel grünen Tee, vorzugsweise ein schlichter Gunpowder-Tee. Dann wird das kochende Wasser über den grünen Tee gegossen und das Ganze noch einmal auf dem Feuer (Ofen) aufgekocht – somit wird auch das Geheimnis um die marokkanische Teekanne mit dem immer heißen Henkel gelüftet. Und mir war so auch klar, warum die marokkanische Teekanne nie einen Holz-, Kunststoff- oder gar edlen Horngriff vorsieht. Und jetzt weiß ich auch, warum die der Griff dieser Teekannen oftmals mit einem hübschen Henkelbezug verziert ist – das ist nicht nur Deko, sondern so schützt man die Finger vor Verbrennungen.

Das zweite Geheimnis ist die Minze. Ich habe gelernt, dass man dazu nicht nur zwei, drei Blättchen verwendet, sondern gleich eine ganze Hand voll nimmt. Und wenn ich von einer Hand spreche, meine ich eher eine große Männerhand als eine zierliche Frauenhand. Zurückhaltung ist hier also nicht angesagt. Bei der Minze selbst haben die Marokkaner den Vorteil, dass sie ihre aromatische, in der Sonne gewachsene, großblättrige marokkanische Minze nehmen können. Die unterscheidet sich durch ihre großen Blätter und einem sehr intensiven Geschmack von den in Deutschland üblichen Minzarten. Allerdings kann man mittlerweile auch hierzulande fast überall marokkanische Minze kaufen.

Das dritte Geheimnis ist der Zucker und das anschließende Eingießen. Der grüne Tee ist durch das Aufkochen bitter geworden, der Zucker MUSS hinein, damit der Tee überhaupt genießbar ist. Damit die Aromen sich auch besonders gut verteilen können, muss der Tee nicht nur ordentlich gerührt werden, sondern einige Male von Kanne ins Glas und  dann wieder zurück gegossen werden. Für den Geschmack ausgesprochen zuträglich ist die anschließende Durchlüftung des Tees beim Gießen aus einem Meter Höhe. Dazu gehört schon einige Übung, das fiel auch mir am Anfang nicht leicht. Beim Eingießen offenbart sich nun, ob der Tee auch wirklich gelungen ist. Schäumt das Gebräu, hat man alles richtig gemacht. Und weil das Eingießen durchaus ein kleiner Show-Effekt ist, sollte man das vor dem Gast machen: So freut er sich über das kleine Kunststück und kann mit eigenen Augen sehen, wie schön der Minztee schäumt.

Genießen Sie Ihren Minztee!

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