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St. Peter-Ording – mein Hoch im Norden!

Für eine kurze Auszeit vom Alltag ist St. Peter-Ording meine allererste Wahl, unabhängig vom Wetter. Klar, für schöne Fotos braucht man ein bisschen Sonnenschein. Aber mein persönliches Highlight im Norden ist auch mit Wind und Regen schön, weil einem dann der Kopf so richtig freigepustet wird. Und der knapp 12 Kilometer lange, glatte Sandstrand ist ein grandioser Anblick, bei dem Stress sofort verpufft.

Unsere beiden Dackeldamen Aki und Fritzi lieben St. Peter-Ording im Frühling, Herbst und Winter, weil sie sich hier außerhalb der Saison so richtig austoben können. Wettrennen, Schaumflocken jagen, mit anderen Vierbeinern toben – alles, was das Hundeherz begehrt!

Freizeit-Spaß für jeden Geschmack

Im Ortsteil Bad kann man bei schlechtem Wetter in der Dünen-Therme mit Wellness- und Gesundheitszentrum etwas für Körper und Seele tun. Über die 1095 Meter lange Seebrücke läuft  man trockenen Fußes über dem Strand bis zum Meer (hier wurde mal an Rollstuhl-Fahrer und Kinderwagen-Schieber gedacht). Bad ist auch das Paradies der Strandsegler und Kitebuggyfahrer. Die Kite-Buggy-Fahrschule bietet übrigens Schnupperkurse an, für alle, die diesen Nervenkitzel mal ausprobieren wollen.

Böhl ist der Ruhepol mit Ferienwohnungen und Campingplätzen. Der Badebereich ist in den letzten Jahrzehnten weiträumig versandet und ist deshalb ideal für Familien mit kleinen Kindern.
Und Ording bietet Strand satt. In Ording Nord kommen auch FKK-Fans auf ihre Kosten.

 So viel Frischluft macht hungrig – Lecker essen mit toller Aussicht

Das kann man hier in luftiger Höhe von 7 Meter in Pfahlbau-Restaurants. Mein Feinschmecker-Tipp: Die Strandhütte im lagunenartigen Gebiet vor dem Ortsteil Dorf (www. die-strandhütte.de). Am allerschönsten finde ich die Strandbar 54° Nord am Strand von Ording. An kalten Tagen eine „tote Tante“ (heiße Schokolade mit Sahne und Rum) trinken, wärmt auf und macht garantiert gute Laune! (www.strandbar-54grad-nord.de). In der ersten Reihe sitzt man bei einem der spektakulären Sonnenuntergänge über dem glitzernden Meer in der Seekiste am südlichsten Strandabschnitt in Böhl (www.dieseekiste.de)

Für Fans der ARD-Serie „Gegen den Wind“ ist das Strandcafé Silbermöve ein Muss (www.strandcafe-silbermoeve.de).

Am liebsten gleich da bleiben

Für den perfekten Erholungs-Effekt reicht ein Tag einfach nicht aus. Deshalb bleiben wir, wann immer es passt, auch noch über Nacht. Und ich habe gleich drei Lieblings-Adressen:

Ideal für Junge & Junggebliebene ist das echt coole Beach-Motel mit Spa und eigener Doggie-Lounge. Es erinnert innen und außen sehr an die Strandhäuser der US-Ostküste. Ich glaube, das Wort lässig beschreibt es am besten – das gilt sowohl für die stylische Einrichtung als auch für die Stimmung (hier ist jeder – typisch Norden – per Du). Noch eine Besonderheit: Im angeschlossenen Restaurant Diike kann man echtes Strand-Feeling genießen und beim Warten auf Tapas oder Pizza aus dem Holzkohleofen die nackten Füße im losen Sand ausstrecken (www.beachmotel.de)

Ein Mix aus modernem Design- und gemütlichem Wellness-Hotel ist das Strandgut Resort. Meine Highlights: das Badezimmer mit Aussicht, durch dessen Glaswand man direkt auf Strand und Wasser schaut und die Teelounge in der Lobby, eine für Hotel-Gäste kostenlose Außenstelle der Hamburger Kult-Teemarke Samova. (www.strandgut-resort.de)

Wer es eher fein und edel mag, ist im Aalernhüs & Spa an der richtigen Adresse. Es ist eine echte Wellness-Hotel-Oase mit einer weitläufigen Pool- und Badelandschaft. Interessant für Golf-Fans: Sie können ihrem Lieblingssport hier mit Meerblick frönen und bekommen beim Nordsee Golfclub St. Peter-Ording sogar Green-Fee-Rabatt (an der Rezeption danach fragen). Mein Tipp: eine Detox-Massage von Kopf bis Fuß mit hiesigem Bernsteinpuder (kostet 29 €). Der Effekt: Regt den Stoffwechsel an, entschlackt das Gewebe und verfeinert den Teint – der ideale Frühjahrsputz für Haut und Seele.(www.aalernhues.de)

Das Gold des Nordens – warum nicht mal selber suchen?!

Apropos Bernstein, den kann man mit etwas Glück beim Strandspaziergang sogar finden, denn St. Peter-Ording gilt als bestes Fundgebiet an der Nordseeküste. Wie man erkennt, dass es sich nicht um einen rotgoldenen Stein handelt: Bernstein schwimmt und brennt! Denn es ist fossiles Harz von Nadelbäumen (35-55 Millionen Jahre alt).

Noch mehr Tipps rund um die versteinerten Baum-Tränen und sogar Schleifkurse für die eigenen Fundstücke gibt es im Bernstein-Museum in St. Peter-Ording (Dorfstr. 15).

Übrigens: Nicht wundern, hier im Norden grüßt man mit Moin Moin – zu jeder Tageszeit 😉