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Mein Traum: Auf den Schultern des Mount Everest stehen

Lebenstraum Auf den Schultern des Mount Everest stehen (©Subbotsky/iStock/GettyImages)

Jeder von uns hat ihn noch: Den einen großen Traum, eine ungestillte Sehnsucht, ein Erlebnis, das man nie vergisst. Sandra S., aus Stuttgart hat ihn sich einfach erfüllt. Sie wollte dem höchsten Berg der Erde ganz nahe sein, den Schnee auf dem Mount Everest glitzern sehen. Mit leuchtenden Augen berichtet sie von ihrer faszinierenden Reise.

Eintauchen in eine wunderbare Welt

„Schon seit vielen, vielen Jahren träumte ich davon, einmal vor dem größten Berg der Welt zu stehen“, erzählt Sandra. Es sollte eine Reise werden, in der sie ihre gewöhnliche Welt weit hinter sich ließ, für einige Zeit ganz eins wurde mit der Großartigkeit der Natur. So ein Abenteuer ist eine Herausforderung – aber eine machbare. Man muss nur den ersten Schritt wagen und immer weiter gehen, so wie Sandra.

Genügsame Yaks halfen beim Transport

„Ich habe bei einem Reiseveranstalter meines Vertrauens ein mehrtägiges Trekking zum Basislager des Mount Everest auf der tibetischen Seite gewählt. Denn es ist nicht nur das Ziel verheißungsvoll, sondern vor allem der Weg dorthin. Die Tour würde physisch und psychisch anspruchsvoll sein. Mit einem festen Sportprogramm bereitete ich mich mehrere Monate intensiv vor.“

Zehn Tage lang war sie zu Fuß unterwegs in Tibet, einem der schönsten Trekkinggebiete der Welt. An ihrer Seite Guides und genügsame Yaks, die das schwere Gepäck trugen. Im Gegensatz zur nepalesischen Everest-Route trifft man hier kaum auf Touristen, da die chinesische Regierung nur wenige Trekkinglizenzen für das Gebiet ausstellt. Buddhistische Mönche und Yak-Hirten, die von Weidegrund zu Weidegrund zogen, waren die einzigen Begegnungen. Übernachtet wurde im Zelt, umgeben von der kalten, reinen Luft des uralten Hochlandes.

Ein Highlight nach dem anderen

„Die Landschaft war so grandios und vielfältig“, schwärmt Sandra noch immer. „Blühende Rhododendron-Hänge, glänzende Gletscherzungen, eisige Bergspitzen und Sanddünen auf 5000 Metern Höhe. Wir überquerten strömende Bergbäche, genossen nach frostigen Nächten dampfenden Kaffee an kristallklaren Seen und konnten uns kaum am großartigen Panorama der Hänge und Gipfel des Himalaya satt sehen. Wenn in der Nacht ein paar Schneeflocken fielen, sah das Hochland wie mit Zucker bestreut aus. Die Weite und Größe der Landschaft war entspannend, geradezu meditativ.

Jeden Tag folgte ein neues Highlight.

Und als ich dann mit Gänsehaut am Ziel meiner Trekkingträume stand, dem Kangshung-Face-Basislager des Mount Everest, da zeigte sich der höchste Berg der Welt in ganzer Pracht: Er erhob sich unter einem strahlend blauem Himmel, nur von ein paar Wölkchen umtanzt. Die Sicht war so klar, dass ich glaubte, seine Grate und schneeweißen Flanken mit den Händen greifen zu können. Dieser Berg war das Gewaltigste, was ich je gesehen habe. Einfach beeindruckend. Ich war überglücklich und erfüllt von der Zufriedenheit einen meiner Träume leben zu dürfen.“

Endlich am Ziel

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