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Wenn ein Lebenstraum in Erfüllung geht: Reisebericht unserer Gewinnerin

©ablokhin/iStock/GettyImages Plus

In unserem Gewinnspiel im Herbst 2017 haben wir einen Lebenstraum verlost. Wir haben von vielen Lebensträumen erfahren und etliche fieberten bei der Auslosung im Oktober mit. Für Carina D. ging ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung. Ihr Lebenstraum: Den Atlantik mit einem Kreuzfahrtschiff überqueren und in New York von Bord gehen. Von der beeindruckenden Reise hat sie uns gerne berichtet und die vielen zauberhaften Momente möchten wir auch Ihnen nicht vorenthalten. Vorhang auf für den magischsten Lebenstraum, der zur Realität wurde.

Im Juni war es endlich soweit, mit PETER HAHN konnte ich meinen Lebenstraum verwirklichen – eine Transatlantiküberquerung von Hamburg nach New York mit der Queen Mary 2 (QM2). Im Oktober letzten Jahres hatte ich bei dem Lebenstraum-Gewinnspiel von PETER HAHN gewonnen und musste dann noch ein 3/4 Jahr warten bis es endlich losging. Die Vorfreude war riesengroß. Je näher der Termin rückte, desto aufgeregter wurde ich. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Ich durfte bei der 300sten Transatlantiküberquerung der QM2 dabei sein.

Warum diese Überfahrt so besonders ist, werden sich viele fragen. Die Queen Mary ist der einzige Transatlantik-Liner, der regelmäßig eine Atlantiküberquerung zwischen New York-Southampton-Hamburg und zurück anbietet. Gewissermaßen ein Relikt aus alten Zeiten. Das Schiff ist kein normales Kreuzfahrtschiff, es ist ein Luxusliner ganz im Stil des britischen Empire, aber speziell für die Anforderungen des Atlantik gebaut.

Die Transatlantiküberquerung von Hamburg nach New York dauert ganze 9 Tage, davon ist man 6 Tage am Stück auf See. Warum tut man sich das an und nimmt nicht das Flugzeug nach New York, was nur 6 Stunden ab Deutschland dauert? Ja, das ginge deutlich schneller, aber bei dieser Reise geht es nicht darum, möglichst schnell das Ziel zu erreichen, sondern hierbei ist ganz klar die Reise das Ziel.

Die Überquerung des Transatlantik

In unserer heutigen Gesellschaft erscheint dieser Gedanke etwas aus der Zeit gefallen, da alles schnell und schneller gehen muss. Die Transatlantiküberquerung ist für mich eine Brücke zwischen Altem und Neuem. Das Alte sind die Überlieferungen aus der Zeit der Auswanderwelle nach Amerika, an die man unausweichlich erinnert wird, wenn man selbst diese Reise macht. Wie war es damals, als die Menschen eine solche Reise antraten, um nach New York zu kommen und sich etwas Neues aufzubauen? Wenn man in New York einläuft, überkommt einen auch der Gedanke, wie es wohl für die Auswanderer gewesen sein muss, nach 9 Tagen endlich das ersehnte Ziel zu erreichen.

 Und genau deshalb ist diese Reise für mich etwas ganz Besonderes – man ist zu einem guten Stück auf den Spuren der Vergangenheit und verbindet es mit dem heutigen Komfort und Luxus. Und die Queen Mary 2 verspricht Luxus auf höchstem Niveau. Alles ist eingerichtet wie in einem klassischen 5-Sterne-Hotel. Das ganze Schiff strahlt eine majestätische Eleganz aus.

 Das Schiff, das mittlerweile 14 Jahre alt ist, ist tadellos in Schuss, nichts wirkt alt oder abgenutzt. Die ganze Crew ist nur bestrebt, den Passagieren die Überfahrt so komfortabel wie möglich zu gestalten. Auch wenn der Atlantik rau ist, dem Gast soll es so angenehm wie möglich gemacht werden. Um es sich besser vorzustellen: Es kommt fast ein Crewmitglied auf zwei Passagiere. Ich habe noch nirgendwo so einen guten Service erleben dürfen. Vom Reiseverlauf her geht es mit Start Hamburg dann zum Zwischenstopp Southampton in Großbritannien. In Hamburg trübte sich das Wetter leider bis zum Ablegen der Queen Mary 2 ein und wir legten bei Nieselregen ab. In Southampton kamen wir bei 22 Grad, blauen Himmel und Sonnenschein an. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute mir Stonehenge an, ein Ausflug, der von der QM2 angeboten wird. Am Abend beim Ablegen in Southampton gab es dann eine Ablege-Party mit Kurs auf den Atlantik.

Der kurze Besuch wurde genutzt, um sich Stonehenge anzusehen

Was macht jetzt so eine Reise aus? Es gibt keinen Stress an Bord, alles ist auf Entspannung und Unterhaltung ausgelegt. Wann ist man heute mal nicht online? Das geht auf so einem Schiff nicht, Internet und Telefon sind sehr teuer, da man es über Satellit nutzen muss. So gönnt man sich tatsächlich den Luxus, nicht erreichbar zu sein.

Die Skyline von New York

Das Reisen ohne Stress bezieht sich auch auf die Zeitumstellung. Man passt sich schrittweise an die Zeitumstellung bis New York an. Dazu wird stundenweise – an 6 Nächten – die Uhr um eine Stunde vorgestellt. Das Ergebnis: Man kommt in New York nach Ortszeit an und ist bereits auf den dortigen Zeitrhythmus umgestellt. Körperlich gibt es keinerlei Probleme durch diese sanfte Art der Zeitumstellung. Alles sehr entspannt. Jeder, der eine Kreuzfahrt macht, erzählt hinterher, dass er von dem vielen Essen zugenommen hat. Ja, das kann auch ich bestätigen. Von früh bis spät wird man mit dem besten Essen versorgt, man kann eigentlich immer irgendwo etwas essen. Auf der Queen Mary 2 wird täglich die englische Teatime zelebriert, in der Regel zwischen 15 und 17 Uhr. Bereits einmal in London konnte ich an einer Teatime teilnehmen und fand es wunderbar. Auf der Queen Mary 2 wurde zur Teatime extra noch klassische Musik live gespielt – das war sehr stimmungsvoll.

 Ein weiteres Highlight beim Essen ist, dass man nur „informal“ (Cocktailkleid und Anzug) oder „formal“ (Abendkleid und Smoking) zum Abendessen kommen darf. Für den ein oder anderen mag sich das schrecklich spießig anhören, aber ganz im Gegenteil. In der heutigen Zeit ist es ein wundervoller Anblick, wenn sich jeder Mühe gibt, um zum Abendessen zu gehen. Auch hier ist es ein bisschen wie in der guten, alten Zeit, wo es noch keine Jeans und Co. gab. Ich selbst habe kaum Anlässe, wo ich Cocktailkleid oder Abendkleid mal tragen kann, umso schöner war es, das auf der Queen Mary 2 nutzen zu können. Aber keine Sorge, eine so strenge Kleiderordnung gab es tagsüber nicht, bis 18 Uhr konnte man in legerer Freizeitkleidung an Bord herumschlendern. Umso schöner war es dann, die Verwandlung der Passagiere am Abend zu sehen. Apropos Verwandlung: An einem Abend gab es einen Maskenball.

 Das Einlaufen in New York war früh, sehr früh. Aufstehen um 4:30 Uhr, damit man um 5 Uhr mit der Kamera auf Deck 13 stehen konnte. Da stand ich nicht alleine, es waren viele Passagiere so früh gekommen. In New York war die Sonne noch nicht aufgegangen, es war lauwarm, 22 Grad und wir liefen mit einem roten Sonnenaufgang hinter der Skyline der Stadt ein – vorbei an der Freiheitsstatue – was für ein Gefühl. Beeindruckend, sehr beeindruckend diese Skyline, diese vielen Lichter. Man fühlt ein besonderes Gefühl der Freiheit, wenn man mit dem Schiff ankommt. Und da ist diese Stille, nicht wie am lauten Flughafen. Das frühe Aufstehen wurde mehr als belohnt.

Ja, I love NY.
Eine Stadt mit schier unendlicher Eindrücke

Ich blieb noch zwei Tage in New York, ich habe direkt am Time Square gewohnt und konnte von dort auf den Broadway schauen. Was für eine Stadt, ich bin immer noch sehr beeindruckt von der Größe und der Lage. Ich habe noch nie so viele Hochhäuser auf so engem Raum gesehen. Aber ich fand es nicht abschreckend, sondern imposant und die unterschiedliche Architektur der Hochhäuser macht es sehr abwechslungsreich und attraktiv. Nicht vergleichbar mit unserem Frankfurt am Main. Zwei Tage waren für New York viel zu wenig. Ich habe mir fest vorgenommen wieder zu kommen, um die Stadt noch intensiver kennenzulernen. Ja, I love NY. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich diese unglaubliche Reise machen durfte. Ich habe so viele Erinnerungen, die ich noch über Jahrzehnte behalten werde und von denen ich immer wieder erzählen kann. Ja, mein Lebenstraum ist in Erfüllung gegangen.

„Und ich möchte noch einmal ganz herzlich Danke sagen an PETER HAHN, die mir das ermöglicht haben.“

Ist es nicht einfach wunderschön? Wir freuen uns für Carina D. sehr und hoffen, dass für sie noch möglichst viele Träume zu Realität werden.