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Wir sind klimaneutral – Das bedeutet Klimaneutralität und das tun wir dafür

Unser Weg in die Klimaneutralität: PETER HAHN ist ein klimaneutrales Unternehmen

Unsere guten Vorsätze fürs neue Jahr? Wir haben sie schon umgesetzt. Bereits seit dem 01. Oktober 2021 ist PETER HAHN ein klimaneutrales Unternehmen. Vom ersten Tag an waren Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Klimaschutz Themen mit höchster Priorität bei PETER HAHN. Unsere tiefe Verbundenheit zu langlebigen Naturmaterialien, hochwertiger Verarbeitung und zeitloser Mode, die schnelle Trends überdauert, hat schon bei der Gründung die Richtung für ein nachhaltiges Unternehmen vorgegeben.

Mit der Klimaneutralität gehen wir den nächsten großen Schritt in eine verantwortungsbewusste Zukunft. Von der Herstellung unserer Kataloge über den Warentransport inklusive Retouren bis hin zur Vermeidung von Geschäftsreisen: Was Klimaneutralität bedeutet, was wir dafür tun und wie es in Zukunft weitergeht, verraten wir Ihnen hier.

Was bedeutet Klimaneutralität?

Ein Unternehmen ist klimaneutral, wenn sämtliche CO2-Emissionen ausgeglichen sind. Gemeint sind damit CO2-Äquivalente (CO2e), also sämtliche relevanten Treibhausgase. Zur Vereinfachung sprechen wir von CO2-Emissionen. Bei Treibhausgasen wie CO2 kommt es am Ende auf die Gesamtbilanz in der Atmosphäre an, weshalb die Ausstöße, die bei uns in Deutschland entstehen, durch die Reduzierung von Emissionen andernorts kompensiert werden können.

Für die globale Treibhausgas-Konzentration ist es also unerheblich, wo Emissionen verursacht werden. Emissionen, die lokal nicht vermieden werden können, können deshalb durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort ausgeglichen werden. Klimaschutzprojekte sparen nachweislich Treibhausgase ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung. Zusätzlich fördern sie eine nachhaltige Entwicklung in den Projektländern.

Um unsere CO2-Emissionen ausgleichen zu können, mussten wir zuerst unseren sogenannten Corporate Carbon Footprint, also unseren unternehmensweiten CO2-Fußabdruck (kurz CCF) ermitteln. Das haben wir getan.

Klimaneutral: Unsere ID von CLimatePartner

So haben wir unseren Corporate Carbon Footprint ermittelt

In Zusammenarbeit mit ClimatePartner haben wir die relevanten CO2-Emissionen unseres Unternehmens erfasst. Für diese Klimabilanzierung haben wir alle Aktivitäten und Standorte von PETER HAHN berücksichtigt, inklusive Logistik.

„Das Erstellen einer Klimabilanz ist ein komplexes Projekt, da Daten aus vielen Bereichen erhoben werden müssen: vom Stromverbrauch und der Stromart über die Art und Strecke der Anfahrt der Mitarbeitenden bis zu logistischen Daten wie Warentransport und Katalogversand. Diese Arbeit nehmen wir gerne auf uns, da Klimaneutralität ein strategisches Unternehmensziel ist.“

Patrizia Strupp, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit

Schritt 1 in Richtung Klimaneutralität: Berechnen

Zunächst haben wir mit ClimatePartner untersucht, wie hoch unsere CO2-Emissionen eigentlich sind. Diese Ermittlung war langwierig und anstrengend, denn wirklich alles kam auf den Prüfstand: Heizung, Strom, Mitarbeiteranfahrt, Warentransport, Verpackungen, Katalogversand und vieles mehr (beispielsweise auch das Essen in der Kantine). Auf Basis unserer Daten errechnete ClimatePartner unsere Klimabilanz.

Schritt 2 in Richtung Klimaneutralität: Reduzieren

Unser oberstes Ziel ist es, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren und bestenfalls ganz zu vermeiden. Wo immer möglich, sind wir bereits auf emissionsärmere Alternativen umgestiegen und haben unsere Prozesse optimiert. Beispielsweise durch:

  • umweltverträgliche Verpackungs- und Transportlösungen
  • eigenen Öko-Strom durch Photovoltaik, sowie Geothermie und ein Blockheizkraftwerk
  • 100 % Öko-Strom in unserer Zentrale in Winterbach
  • schrittweise Umstellung der Dienstfahrzeuge Richtung CO2-neutralem Fuhrpark
  • Versandkartons, Einkaufstaschen sowie Kataloge aus umweltfreundlichen Materialien, z. B. aus nachhaltiger Forstwirtschaft
  • mehr Homeoffice-Tage, damit die Anfahrt ins Büro weniger Emissionen verursacht
  • die Möglichkeit, E-Bikes oder Fahrräder zu leasen
  • einen großen Anteil nachhaltiger Produkte in unserem Sortiment

Schritt 3 in Richtung Klimaneutralität: Ausgleichen

Trotz allem Engagement für weniger CO2 bleiben Emissionen, die aktuell nicht reduzierbar sind. Alle unvermeidbaren Emissionen gleichen wir über ein Waldschutzprojekt im peruanischen Amazonasgebiet aus.

„Wir tragen unseren Teil dazu bei, die globale Erwärmung zu begrenzen. Wir reduzieren im Unternehmen, wo immer möglich, die CO2-Emissionen – die unvermeidbaren Emissionen gleichen wir aus. Daher ist PETER HAHN stolz, ein klimaneutrales Unternehmen zu sein.“

Dr. Daniel Gutting, Geschäftsführer
Klimaneutralität durch CO2-Ausgleich: Wir unterstützen das Waldschutzprojekt in Peru.

Unser Klimaschutzprojekt in Tambopata, Peru

Unser Klimaschutzprojekt „Waldschutz“ (ClimatePartner ID: 12310-1610-1001, Nr. 1114) stellt sicher, dass der Urwald in Tambopata erhalten bleibt. Ohne das Projekt wäre die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in ca. 15 Jahren verschwunden – und damit auch die Lebens- und Einkommensgrundlage der rund 400 Familien, die in dem 300.000 Hektar großen Regenwald im Amazonasgebiet leben. Erfahren Sie mehr über das Projekt in diesem Video:

„Waldschutz ist für uns ein sehr wichtiger Aspekt. Man muss nämlich wissen, dass ein Baum umso mehr Emissionen bindet, je länger er steht. Daher ist es nicht nur wichtig, Bäume zu pflanzen, sondern sie dauerhaft zu erhalten. Hierzu trägt das Projekt in Peru entscheidend bei, indem es Bauern schult, den Wald nachhaltig zu bewirtschaften. Es lohnt sich also auch finanziell für die Bauern, den Wald zu erhalten und ihn nicht abzuholzen. Auch ist es ein langfristig angelegtes und großes Projekt, von dessen Wirksamkeit wir überzeugt sind – denn dieses Klimaschutzprojekt spart jährlich 1.500.000 Tonnen CO2 ein.“

Patrizia Strupp, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit
Klimaneutralität durch CO2-Ausgleich: Wir unterstützen das Waldschutzprojekt in Peru.

Tambopata-Projekt gewinnt Auszeichnung als bestes Waldschutzprojekt im Rahmen von LOS BÓSCARES PERÚ 2021

Diesen Preis erhalten Initiativen, die mit ihren nachhaltigen Projekten einen Beitrag zum Schutz der Wälder leisten. Eine hochkarätigen Jury aus dem peruanischen Umweltministerium (MINAM), dem Nationalen Dienst für Wälder und Wildtiere (SERFOR) sowie den Bürgerinitiativen AIDER und Reforestamos analysierte dafür 169 Anbieter von Natur-und Klimaschutzprojekten und zeichnete schließlich das Tambopata-Projekt in der Kategorie „Wälder und Klimawandel“ aus. Positiv hervorgehoben wurde die Umsetzung des nach REDD+ Methode (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) konzipierten Projekts zum Schutz der Paranuss-Wälder im Projektgebiet Madre de Dios. Der Preis ging an unseren lokalen, für das Tambopata-Projekt zuständigen Partner BAM (Bosques Amazónicos).

Wie geht es in Zukunft weiter?

Klimaschutz funktioniert nur, wenn wir unsere Maßnahmen regelmäßig kontrollieren. Das bedeutet, dass wir zukünftig regelmäßig eine Klimabilanz gemeinsam mit ClimatePartner erstellen werden, um zu bestimmen, wie sich unser CO2-Fußabdruck entwickelt. Auch wird die Qualität der Daten mit jeder neuen Klimabilanz immer besser, da die Erkenntnisse der vorherigen Auswertungen einfließen.

Außerdem ist uns bewusst, dass neben dem Corporate Carbon Footprint (CCF) auch der Product Carbon Footprint (PCF) entscheidend ist, um zukünftig klimaneutrale Produkte anbieten zu können. Auch dieses Konzept funktioniert nach der Anleitung: berechnen – reduzieren – ausgleichen. Das ist eines unserer nächsten großen Nachhaltigkeitsprojekte.

Übrigens: Über unsere ClimateID können Sie jederzeit einsehen, für welche Zeiträume wir uns klimaneutrales Unternehmen nennen dürfen und welche Projekte wir dafür unterstützen. Mehr über unser Nachhaltigkeits- und soziales Engagement erfahren Sie in unserer We-Care-Übersicht.

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