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Sonne, Strand und Meer – die verborgenen Reise-Highlights 2019

Urlaubshotspots

© TriggerPhoto /iStock/GettyImages Plus

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Nur, wohin soll es gehen, um die Seele mal richtig baumeln zu lassen? Die Wahl des Urlaubsreiseziels ist nicht einfach. Doch egal ob Städtereisen, Wochenendtrips, Kreuzfahrten oder Wellnessurlaub, inmitten all der Urlaubsangebote verstecken sich einige paradiesische Perlen, die Sie innerhalb und außerhalb Europas finden können. Die schönsten haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sardinien – die Karibik Europas
  2. Kefalonia – der Geheimtipp unter den griechischen Inseln
  3. Porto Santo – Madeiras kleine Schwester
  4. Bora Bora – die Perle des Südpazifiks
  5. Mauritius – entdecken, entspannen und genießen
  6. Seychellen – das traumhafte und sichere Reiseziel mit Sonne satt

Sardinien – die Karibik Europas

Richtig gelesen, die zweitgrößte italienische Insel im Mittelmeer kann in Sachen Sandstrände und türkisblaues Wasser durchaus mit der Karibik mithalten. Dafür sorgen Sardiniens einzigartige, insgesamt 1.848 Kilometer lange Küstenstreifen. Die puderzuckerweißen Strände sind allein schon wegen ihrer Weitläufigkeit nie überfüllt.

Cala Cipolla im Süden Sardiniens
Cala Cipolla im Süden Sardiniens
© elisalocci /iStock/GettyImages Plus

Dabei hat die große Insel neben den einzigartigen Küstenformationen mit seinen schroffen Felsen und beinahe unentdeckten Badebuchten noch viel mehr zu bieten. Etwa atemberaubende Tropfsteinhöhlen, wie die Neptungrotte am Capo Caccia oder versunkene Ruinen, die Sie angesichts des klaren Wassers gut erkennen können. Und Sie können eine einzigartige Tierwelt bestaunen wie den Sàrrabus-Höhlensalamander oder die sardische Breitrandschildkröte. Wenn es Sie nach mehr Nachtleben und Kultur – oder schlicht nach einer guten Einkaufsmöglichkeit – dürstet, können Sie Sardiniens Hauptstadt Cagliari einen Besuch abstatten. Hier entdecken Sie römische Amphitheater, barocke Kirchen oder den Botanischen Garten samt seltenen einheimischen Gewächsen.

Die hunderten steinernden Stufen in die bekannte Neptungrotte
Die hunderten steinernden Stufen in die bekannte Neptungrotte
© marcociannarel /iStock/GettyImages Plus

Kefalonia – der Geheimtipp unter den griechischen Inseln

Eigentlich ist es ein Wunder, dass die einst von Neandertalern besiedelte Insel Kefalonia in Deutschland nicht bekannter ist. Es ist die größte Insel im Ionischen Meer mit malerischen Inselhäfen, weißen Kalksteinfelsen und kilometerlangen Sandstränden.

Der weitläufige Strand von Myrtos, Kefalonia
Der weitläufige Strand von Myrtos, Kefalonia
© lucianbolca /iStock/GettyImages Plus

Das Schönste: Die grüne Natur Kefalonias ist nahezu unberührt. Hier offenbaren sich Ihnen unzählige Orchideenarten und tiefgrüne Tannenwälder auf dem 1.628 Meter hohen Berg Enos. Hinzu kommen zahllose Sehenswürdigkeiten, etwa die Drogarati-Tropfsteinhöhle oder der unterirdische See Melissani, der – speziell wenn die Sonne den höchsten Punkt erreicht – atemberaubende Lichtspiele bietet.

Der unterirdische See Melissani gilt als wichtigste Sehenswürdigkeit
Der unterirdische See Melissani gilt als wichtigste Sehenswürdigkeit
© Piotr Krzeslak /iStock/GettyImages Plus

Wenn Sie ein weiteres Naturschauspiel miterleben möchten, dann sollten Sie Kefalonias Hauptstadt Argostoli besuchen. Denn dort kann man morgens im Meer einen Blick auf herumschwimmende wilde Schildkröten erhaschen.

Porto Santo – Madeiras kleine Schwester

Einmal auf Kolumbus Spuren wandeln? Auf Porto Santo ist das möglich. Denn auf der zur Inselgruppe Madeira zählenden portugiesischen Insel finden Sie das Museum Casa Museu Cristovão Columbo. Dieses Haus bewohnte einst Christoph Kolumbus mit seiner Frau. Warum der Entdecker Amerikas hier gelebt hat, versteht, wer die schroffe Schönheit der einstigen Vulkaninsel mit eigenen Augen bewundern konnte. Denn mit seiner kargen Felslandschaft und der wüstenhaften Umgebung gilt das auch bei Seglern beliebte Porto Santo als vom Tourismus weitgehend unverdorbener Geheimtipp.

Der kilometerlange gelbe Sandstrand von Porto Santo
Der kilometerlange gelbe Sandstrand von Porto Santo
© simonbradfield /iStock/GettyImages Plus

Den Inselbewohnern liegt die historische Inselkultur sehr am Herzen: Gebaut werden darf nirgendwo über das dritte Stockwerk hinaus. Und die Hotels und Ferienwohnungen sind über die ganze Insel verstreut.

Porto Santo lädt überhaupt zu ausgiebigen Wanderungen ein – bis hinauf zum markanten Berg Pico de Castelo. Sogar ein Golfplatz findet sich auf der Insel. Natürlich müssen Sie auch nicht auf Badefreuden verzichten. Dafür garantiert der neun Kilometer lange und 50 Meter breite, unmittelbar am azurblauen Atlantik gelegene Strand Campo de Baixo. Nicht nur, dass man hier sogar im Winter problemlos ins Wasser steigen kann, dem Sand wird sogar eine heilende Wirkung gegen rheumatische Gelenk-, Muskel- und Hauterkrankungen zugeschrieben.

Einzigartige Basalformationen im Westen von Porto Santo
Einzigartige Basalformationen im Westen von Porto Santo
© Andi Edwards /iStock/GettyImages Plus

Bora Bora – die Perle des Südpazifiks

Wenn es doch ein Traumurlaub außerhalb Europas sein soll, dann gehört natürlich die Insel Bora Bora mit ihren luxuriösen Resorts in die engere Auswahl. Das Atoll liegt mitten im Südpazifik und zählt zu einer aus 13 Inseln bestehenden Inselgruppe in Französisch-Polynesien. Mit seinen schneeweißen Sandstränden und Palmen ist es ein wahres Paradies. Auf Bora Bora machen Sie Urlaub, wenn Sie auf Erholung, Entspannung und Genuss setzen.

Einfach nur entspannen mit der Sicht auf Mont Otemanu
Einfach nur entspannen mit der Sicht auf Mont Otemanu
© MaRabelo /iStock/GettyImages Plus

Bekannt ist eine große Lagune mit einer grandiosen Unterwasserwelt, die zum Tauchen und Schnorcheln einlädt – die Sie aber auch mit Glasbodenbooten erkunden können. Die malerische Insel mit ihren markanten Überwasser-Bungalows ist überhaupt hervorragend für den Tourismus erschlossen. Sie gehört dafür jedoch auch zu den teuersten Urlaubszielen im Südpazifik.

Vielfältige Unterwasserwelt in Bora Bora
Vielfältige Unterwasserwelt in Bora Bora
© shalamov /iStock/GettyImages Plus

Mauritius – entdecken, entspannen und genießen

Mauritius – allein die roten und blauen Briefmarken der einstigen britischen Kronkolonie gehören zu den wertvollsten Sammlerstücken überhaupt. Doch die Insel selbst ist noch viel atemberaubender. Die im Indischen Ozean gelegene Insel besticht durch einzigartige Naturphänomene und eine fantastische unberührte Natur.

Die atemberaubenden Unterwasser-Wasserfälle auf Mauritius
Die atemberaubenden Unterwasser-Wasserfälle auf Mauritius
© Myroslava /iStock/GettyImages Plus

Nicht nur die kilometerlangen Strände und das klare blaue Meer laden Sie zu einem erholsamen Strandurlaub ein –  die vielen atemraubenden Sehenswürdigkeiten Mauritius` bieten jede Menge Abwechslung und Abenteuer. Das beginnt bereits beim Anflug: Aus der Luft sieht es so aus, als ob sich tief Unterwasser ein Wasserfall befände – tatsächlich handelt es sich dabei um eine wundersame optische Täuschung.

Die ist jedoch nur die Ouvertüre für die eigentliche Schönheit, der man am besten durch eine der beliebten Wandertouren nahekommt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört zum Beispiel der bekannte Tamarin-Wasserfall. In dem kleinen Örtchen Chamarel können Sie ein ganz besonderes Naturphänomen betrachten: die sogenannte Siebenfarbige Erde – eine einzigartige, von bunten Farben geprägte Hügellandschaft vulkanischen Ursprungs.

Die einzigartige Sehenwürdigkeit "Siebenfarbige Erde"
Die einzigartige Sehenwürdigkeit „Siebenfarbige Erde“
© LRPhotographies /iStock/GettyImages Plus

Seychellen – das traumhafte und sichere Reiseziel mit Sonne satt

Zuckerweiße Strände, grüne Palmen, verschwiegene Buchten und ein malerisches, türkisfarbenes Meer. Die zwischen Madagaskar und den Malediven liegenden und vor allem bei Honeymoonern beliebten Inseln im Indischen Ozean entsprechen in fast jeder Hinsicht dem Bild, das uns von einem Traumurlaub unter Palmen vorschwebt. Dank der Äquatornähe liegen die Temperaturen tagsüber fast das ganze Jahr über bei 30 Grad; einige kurze, dafür aber heftige Niederschläge gibt es fast nur zwischen Dezember und Februar. Die Inseln sind daher ganzjährig ein beliebtes Urlaubsziel – aber auch bekannt für seine Privatinseln und Luxushotels. Tatsächlich finden sich jedoch auch fast überall privat geführte kostengünstige Guesthouses, die mit Strandnähe und einer fesselnden Natur punkten.

Die belebten und traumhaftschönen Seychellen
Die belebten und traumhaftschönen Seychellen 
© LRPhotographies /iStock/GettyImages Plus

Viele der Strände hat man nahezu für sich allein und auch Umweltschutz wird auf den Inseln großgeschrieben: fast 60 % der Seychellen stehen unter Naturschutz. Wer nach Schnorcheln, Tauchen und Entspannung mal mehr Abenteuer braucht, für den bieten sich spektakuläre Wanderwege sowie Boots- und Fahrradtouren an. Ganz abgesehen von den einzigartigen Sehenswürdigkeiten: etwa die winzige Insel Bird Island, Nistplatz für Tausende Seevögel. Oder der Nationalpark Vallée de Mai auf Praslin samt dem dortigen Wahrzeichen der Seychellen: die Coco de Mer – die größte Nuss der Welt.

Die Insel bietet neben ihren langen Traumstränden auch eine Aufzuchtstation, in der die zuvor fast ausgestorbenen Seychellen-Riesenschildkröten wieder aufgezogen werden. Die Seychellois, wie die Einwohner des Inselstaats genannt werden, sind übrigens überaus freundlich, und die lokale, auf fangfrischen Fisch und Meeresspezialitäten spezialisierte Küche ist legendär. Das paradiesische Leben auf den Inseln wirkt sich übrigens auch noch in anderer Hinsicht aus: die Seychellen gelten allgemein als überaus sicher. Kriminalität gibt es dort kaum.

Die bis vor kurzem fast ausgestorbenen Seychellen-Schildkröten
Die bis vor kurzem fast ausgestorbenen Seychellen-Schildkröten
© shalamov /iStock/GettyImages Plus

Egal, welches Ziel Sie sich aussuchen: Wir wünschen einen wundervollen Urlaub!