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Detox für schönere Haut und Haare

Letzte Woche habe ich Ihnen ja schon von der entgiftenden Wirkung von Detox-Treatments erzählt und versprochen, dass ich heute ein paar echt gute Tricks habe, um Haut und Haare deutlich jünger und strahlender aussehen zu lassen. Et voilà:

Fastenkur für die Haut – von außen

Wie bei allem, was neu und trendy ist, springt auch beim Detox-Trend jeder auf den Zug mit auf. Und deshalb gibt es mittlerweile auch viele Beautyprodukte, die mit einer Art Fastentechnik die Haut von belastenden Stoffen befreien und zur Regeneration anregen wollen – zum Beispiel. die vegane Gesichts-Pflegeserie „gegengift“, die ich vor vier Wochen mal getestet habe für meinen Detox-Beitrag. Sie besteht aus einem Waschgel, einer Reinigungsmilch, einer Gesichtscreme, Nahrungsergänzungs-Kapseln und und losem Tee (das Set reicht für 30 Tage und kostet ca. 180 €). Credo der Serie: entwickelt für Menschen, die einen aufregenden Lebensstil haben und auf Genuss nicht verzichten wollen…

Hauptinhaltsstoff ist Moringa, der sogenannte Wunderbaum mit Anti-Aging und Detox-Wirkung, Spirulina-Alge, Panthenol und Aloe Vera.

Die Methode des Double-Cleansings kommt eigentlich aus Japan. Dort setzt man ebenfalls auf zwei Reinigungs-Schritte für den so heiß begehrten, makellosen Teint. Nach der Anwendung von Gel und Reinigungsmilch habe ich allerdings festgestellt, dass mir das ein Schritt zu viel ist, weil meine Haut sehr trocken ist und ich daran glaube, dass man nicht zu viel „abwaschen“ sollte. Allerdings muss man sagen: wer das Gefühl von quietsch-sauberer Haut liebt, wie man es nach der Sauna kennt, wird begeistert sein. Und für Misch- und ölige Haut ist das sicher perfekt. Die Creme ist allerdings schön reichhaltig, genau mein Ding. Beim Eincremen setze ich immer auf einen Mix aus Streich- und zarter Kneif-Massage. Das öffnet die Poren und schleust die Pflegestoffe tiefer ein. Nach vier Wochen stelle ich fest: meine Haut sieht gepflegt und glatt aus und fühlt sich schön weich an. Allerdings werde ich meiner Lieblings-Pflege (Rosel Heim) garantiert nicht untreu. Die arbeitet nämlich auch nach dem Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe und verzichtet auf alles Überflüssige – macht Ballast abwerfen also überflüssig.

Detox für die Haut
Detox für die Haut

Heilerde-Maske macht porentief rein

Diesen Trick kannten schon unsere Mütter: Bei unreiner Haut gibt es nichts Besseres als eine Maske mit Heilerde. Die bindet nämlich überschüssigen Talg, Hautfett, Bakterien und deren giftige Stoffwechselprodukte und versorgt die Haut dafür mit Nährstoffen, Mineralien und Spurenelementen. Mein Favorit, die „Luvos Anti-Aging-Maske“ (wird erst direkt vor dem Auftragen frisch mit Wasser angerührt. 2 TL Pulver mit 1 TL Wasser verrühren und auftragen. Augen- und Mund-Partie aussparen. Nach 15 Minuten mit einem feuchten Tuch abrubbeln. Der Peeling-Effekt verstärkt die Detox-Wirkung noch.

Waschbären-Look und andere Problemchen

Dunkle Augenringe und geschwollene Augen sind ein typisches Zeichen dafür, dass sich Lymphflüssigkeit gestaut hat. Auslöser für diesen Lymphstau sind zum Beispiel Stress, Sauerstoff- und Schlafmangel. Wirkstoffe wie Rosskastanie und Kornblume sorgen für den schnellen Abtransport (z. B. in „Eye Detox Contour Gel“, Talika, 1,8 ml ca. 28 €). Vorbeugend hilft: ein zusätzliches Kopfkissen und viel stilles Wasser trinken.

Die Jeans kneift am Bauch?

Models schwören in diesem Fall auf Creme mit Koffein, Phytohormonen aus Soja, Iris und Rotklee („MBR Cell-Power Anti-Cellulite Treatment“, 200 ml ca 172 €). Sie fördert Durchblutung und Mikrozirkulation der Haut intensiv, baut Schlacken ab, lässt Pölsterchen nach und nach ein wenig schmelzen und strafft. Natürlich nur, wenn sie schön einmassiert wird. 10 x im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel kreisen und 10 mal in die andere Richtung. Nächste Woche, verrate ich Euch dann im letzten Teil der Detox-Serie, wie man ein ausgewachsenes Bäuchlein (Zyniker nennen das eine Lebensmittelschwangerschaft schlanker bekommt – mit Detox von innen

Wolfühlen zum Jahresstart

Neue Energie fürs Haar

Wenn die Frisur trotz Styling gleich wieder durchhängt, liegt das oft daran, dass Styling- oder Pflegereste das Haar zu sehr beschweren. Viele Repair-Shampoos und Kuren enthalten sogenannte „Quats“, positiv geladene Teilchen, die sich an negativ geladene Schadstellen anheften, um sie auffüllen. Werden es zu viele, beschweren sie das Haar allerdings. Auch Silikon ist ein umstrittener Pflegestoff, der sich, weil Öl nicht wasserlöslich ist, auf den Haaren leicht ansammelt. Es kommt zum sogenannten Build-up-Effekt. Mein Tipp: einmal pro Woche ein Intensiv-Shampoo benutzen. Das wirkt wie Großreinemachen, entfernt Ballast, sorgt für neue Sprungkraft und Glanz. Mein Favorit ist „Maxi.Wash“ von Kevin.Murphy (250 ml ca. 22 €). Mit ätherischen Ölen und Fruchtsäuren von Papaya, Grapefruit und Ananas entfernt es Ablagerungen von Chemikalien und enthält natürliche Antiseptika, die die Entgiftung von Kopfhaut und Haar pusht.

Und wie gesagt, nächste Woche gibt es noch einen kleinen Nachschlag – alles zum Thema Frühjahrsputz von innen mit Detox-Rezepten, die garantiert auch lecker sind.

Bis dahin alles Liebe von

Ute

Fotos: www.ralph-hartmann.com