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Brand-Story KARL LAGERFELD – der polarisierende Modedesigner im Portrait

Brand-Story KARL LAGERFELD: Der Designer im Portrait

(Fotos: Annette, IG @nettiweber)

Karl Lagerfeld war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts. Sowohl seine Entwürfe als auch einige seiner Aussagen sorgten oft für Kontroversen und so ist sein Vermächtnis in der Modewelt unbestritten. Sogar die diesjährige MET Gala in New York wurde Lagerfeld und seiner Mode gewidmet und unzählige Stars würdigten das Andenken des unkonventionellen Modeschöpfers.

Wir verraten Ihnen, womit Karl Lagerfeld Furore machte, für welche prestigeträchtigen Modehäuser er designte, was hinter seinen Kollektionen und seinem eigenen Label steckt und wie sie an ein typisches Karl Lagerfeld Design-Piece kommen.

Karl Lagerfeld – Das Markenzeichen

Hauptsache kontrovers! Das ist wohl das Motto hinter dem Großteil von Lagerfelds Kollektionen. Vor allem die Mischung aus femininen und maskulinen Elementen zeichnen den Stil des Designers aus: präzise geschneiderte Herrenjackets kombinierte er beispielsweise mit gewagten Miniröcken, dem eleganten Pariser Chic mischte er gern rockige Elemente bei. Seine Entwürfe waren häufig von architektonischen Formen und klaren Linien geprägt und oft in schwarz-weiß gehalten, was sie sowohl klassisch als auch modern macht. Der Modedesigner selbst trug stets eine schwarze Sonnenbrille und seine langen, weißen Haare zu einem strengen Zopf gebunden, was ihm seinen Ruf als exzentrischer Modezar und seinen Spitznamen „Kaiser Karl“ einbrachte.

Brand-Story KARL LAGERFELD: Markenzeichen Namensschriftzug
Tasche von KARL LAGERFELD, Art.-Nr. 306878.
(Fotos: Annette, IG @nettiweber)
Brand-Story KARL LAGERFELD: Markenzeichen Namensschriftzug
Tasche von KARL LAGERFELD, Art.-Nr. 306878.
(Fotos: Annette, IG @nettiweber)

Karl Lagerfelds Gespür für zeitlose Eleganz prägt vor allem seine Designs für die großen Modehäuser dieser Welt, zeigt sich aber auch in den Entwürfen für sein eigenes, nach ihm benannten Label KARL LAGERFELD. In seiner persönlichen Prêt-à-porter-Kollektion sind ebenfalls viele schwarz-weiße Entwürfe zu sehen, doch wagt er sich hier erstmals auch an etwas farbenfrohere Designs. Somit hebt sich seine eigene Marke in Design und Stil doch von den Entwürfen für die internationalen Luxusmarken ab, ohne seine persönliche Handschrift zu verleugnen. Wortwörtlich, denn:

Als offizielles Logo dient sein Namenszug, in den eine Aussparung in Form seines Profils integriert ist. Sein Name ist jedoch in verschiedensten Formen – vollständig, nur der Vorname KARL oder seine Initialen KL, in Schreibschrift oder Versalien – in den Designs verarbeitet und dient nicht selten sogar als Highlight auf einem Shirt, einer Tasche oder auf Schuhen. Außerdem typisch für KARL LAGERFELD ist die Darstellung seiner Person oder seiner Katze Choupette als Comicfigur im Funko-Pop-Stil.

Karl Lagerfeld – der Best Buy

Brand-Story KARL LAGERFELD: Best Buy
Espadrilles von KARL LAGERFELD, Art.-Nr. 305018.

Elegante Linien und klare Schnitte sowie eine zeitlose Ästhetik – das ist KARL LAGERFELD. Und dieses Credo ist in den sommerlichen Espadrilles kompromisslos umgesetzt: die schlichte Farbgebung in schwarz-weiß setzt den klassischen Grundton für das Design, das durch den eleganten Namenszug und die Adresse seines Studios in Paris modern durchbrochen wird. Die spannende Kreuzung zwischen schlicht und extravagant gelingt niemandem so gut wie Lagerfeld und so sind die luftigen Sommerschuhe ein echter Best-Buy, wenn Sie ein Stück Designergeschichte am Leib tragen wollen.

Karl Lagerfeld – Die Geschichte

Geboren wurde Karl Lagerfeld am 10. September 1933 in Hamburg in Deutschland. Er studierte Kunstgeschichte und arbeitete zunächst als Stylist, bevor er als Designer in der Modeindustrie durchstartete.

Seine Karriere begann mit einem Wollmantel, den er für Pierre Balmain entwarf und der ihn als Assistenten einstellte, nachdem Lagerfeld für den Entwurf 1954 den Preis des internationalen Wollsekretariats gewann. Lagerfeld absolvierte eine Schneiderlehre und wechselte dann als Art Director zu Jean Patou.

Von hier aus erarbeitete sich der Modeschöpfer verschiedene hochrangige und prestigeträchtige Positionen in den großen Modehäusern Frankreichs, Italiens, Englands und Deutschlands. So arbeitete er ab 1964 unter anderem als kreativer Leiter und/oder Chefdesigner für Chloé, Fendi und Chanel. Zahlreiche große Erfolge, die die Modehäuser in dieser Zeit verzeichneten, sind allein auf Lagerfelds Schaffen zurückzuführen. So war er es, der das bekannte Doppel-F-Logo für Fendi entwarf und die klassische 2.55 Tasche von Coco Chanel neu interpretierte, sodass das damals schon leicht angestaubte Luxuslabel auch bei einer jüngeren Zielgruppe wieder Anklang fand.

Brand-Story KARL LAGERFELD: Markenzeichen Inititalen
Tasche von KARL LAGERFELD, Art.-Nr. 307002.
(Fotos: Annette, IG @nettiweber)
Brand-Story KARL LAGERFELD: Markenzeichen Inititalen
Tasche von KARL LAGERFELD, Art.-Nr. 307002.
(Fotos: Annette, IG @nettiweber)

Die größte Lagerfeld-Muse: Choupette

Funfact: Fast genauso bekannt wie der Designer selbst ist seine weiße Katze Choupette. Die französische Birma-Katze war ein Geschenk von Model Baptiste Giabiconi. Lagerfeld hütete die Katze während Giabiconis Urlaub und verliebte sich so sehr in sie, dass er sie nicht mehr hergeben wollte. Als unzertrennliches Paar aßen sie gemeinsam am Tisch und traten auch auf dem Laufsteg gemeinsam auf. Nachdem Choupette es sogar auf das Titelbild der französischen Vogue geschafft hat, wundert es nicht, dass sie auch in zahlreichen Designs des Künstlers eine tragende Rolle spielt.

Brand-Story KARL LAGERFELD: Markenzeichen Karl und Choupette im Funko-Pop-Stil
T-Shirt von KARL LAGEFELD, Art.-Nr. 801334.
Brand-Story KARL LAGERFELD: Markenzeichen Karl und Choupette im Funko-Pop-Stil
T-Shirt von KARL LAGERFELD, Art.-Nr. 801331.

Insgesamt galt Lagerfeld als überaus ehrgeizig und energiegeladen und suchte neben seinen zahlreichen modischen Aufträgen stets nach neuen Herausforderungen. So fungierte er von 1980 bis 1984 als erster Modeschöpfer als Gastprofessor der Modeklasse an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 1984 begann er, nebenbei für sein eigenes, nach ihm benanntes Label zu designen und ab 1987 fotografierte er außerdem seine eigenen Kampagnen, wodurch er sich auch als Fotograf einen Namen machte. In den 1990er-Jahren entwarf er zudem Kostüme für klassische Theaterstücke und Opern. 1999 eröffnete Lagerfeld in Paris den Buchladen 7L und rief ein Jahr später einen eigenen Verlag ins Leben, in dem er als Programmchef fungierte.

Im Februar 2019 stirbt Karl Lagerfeld an Krebs in seiner Wahlheimat Paris.


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