Können Sie es noch? Ich meine Stricken? Ich würde „rechte“ und „linke“ gerade noch hinbekommen, wüsste aber weder, wie man anfängt, geschweige denn, wie man vollendet.

Als ich in der Grundschule war (also in den 70iger-Jahren), hat man diese alte Handwerkskunst noch im Schulunterricht beigebracht bekommen. Es würde mich interessieren, ob das heute auch noch so ist. In der fortführenden Schule fand ich es dann überaus ulkig, dass mein Klassenlehrer sich mit Hingabe diesem eher weiblichen Hobby widmete. Dass ich es irgendwann aufgab, lag unter anderem an meinem mangelnden Sinn für Feinmotorik und an meinem Bruder Heinz, der sich immer über das „Quietschgeräusch“ echauffierte. Ich war wohl vermutlich zu engmaschig und verkrampft unterwegs.

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Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Dies jedenfalls besagt die traditionelle (Segler-)Theorie. Als die Prognosen für Pfingsten Dauerregen und für den Norden Italiens Sonne ankündigten, zögerte ich trotz der Segler-Weisheit nicht lange und buchte kurzerhand im Internet eines der wenigen freien Zimmer in der schönen Kleinstadt Varese, der Hauptstadt der Provinz Varese in der Lombardei. Meinen Schatz musste ich nicht lange becircen, um ihn vom Spontantrip zu überzeugen. Ein einziger Impuls für sein Gedanken-Kino genügte: „Stell dir vor, morgen früh einen Cappuccino und ein bisschen Dolce Vita auf dem sonnigen Marktplatz von Varese mit mir zu genießen“…

Die schöne Universitätsstadt Varese haben wir übrigens mal zufällig entdeckt. Als ich während der letzten Schlechtwetter-Phase auf der Landkarte nach der nächsten italienischen Kleinstadt mit Schön-Wetter-Chance gesucht habe, ist mein Finger auf Varese gelandet.

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Trendbewusst ist laut Fremdwörterlexikon, „wer dem aktuellen (modischen) Trend folgt und sich zumeist stilsicher kleidet“. Guter Stil kommt von Intuition, von Haltung. „Intuition wiederum ermöglicht Frauen, ganz sicher zu sein, ohne es genau zu wissen (Klaus Klages)“. Will heißen: Wenn Sie in Sachen Stil Ihrer Intuition folgen, so sind Sie goldrichtig und authentisch unterwegs. Und Authentizität, da bin ich mir ganz sicher, ist der Schlüssel zu innerer Schönheit.

Trendbewusstsein setzt also nicht zwangsläufig voraus, stets allen Trends der jeweiligen Saison verkrampft hinterherzujagen.  Ich glaube, die wahre Kunst und das Vergnügen bestehen darin, dem eigenen Stil entsprechend Stilelemente herauszupicken und mit diesen zu spielen. Sozusagen typgerechte, selektive Wahrnehmung.

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Ein schottischer Schäfer hat seinen Schäferstock locker geschwungen und zufällig einen Stein getroffen, welcher wiederum in ein Mauseloch flog.
Wissen Sie, welche Sportart durch diese „hole in one“-Legende angeblich geboren wurde? Genau: der Golfsport.

Mich würde ja brennend interessieren, ob der Schäfer das noch ein zweites und drittes Mal geschafft hat, dieses Mal allerdings bewusst und geplant. Denn als ich nun, zirka 15 Jahre nachdem ich zuletzt einen Golfschläger in der Hand gehalten habe, beim Schnupperkurs zum ersten Mal erneut auf der Driving-Range stehe, fällt mir schlagartig wieder ein, was mich an diesem Sport schon damals schier verrückt gemacht hat: Die große Herausforderung, dem Körper und Geist eine symbiotische Schwingung zu entlocken – und das koordiniert und konstant.

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Zwillingspaaren wird nachgesagt, sie seien ein Leben lang durch ein unsichtbares Band eng miteinander verbunden und fühlen sich unbehaglich, wenn das jeweilige Pendant räumlich zu weit entfernt verweilt.

Ich vermag nicht zu behaupten, ob das Twinset – der Klassiker-Liebling vieler Frauen – deshalb so benannt wurde. Denn frei übersetzt könnte man das Twinset auch als Zwillingspaar bezeichnen. Zumindest bedeutet „set of twins“ nichts anderes als genau das. Passend fände ich die Assoziation auf jeden Fall. Wer die Vorzüge des Zweiteilers erst einmal für sich entdeckt hat, mag auf diese nur noch ungern verzichten. Ähnlich wie beim menschlichen Vorbild funktioniert das Twinset zwar auch getrennt. Und das ist auch einer seiner Trümpfe. Denn der Pullover oder das Top können genauso unter einer anderen Jacke getragen werden, wie die Jacke über einem anderen Unterteil. Vollendet allerdings ist es meiner Meinung nach als Einheit. Denn so zeigt es sich von seiner edelsten, klassischsten Seite.

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Haben Sie noch Ihr Poesie-Album von einst? Meins ist mir unlängst in die Hände gefallen. Das erste Umblättern war wie der Start in eine Zeitreise. Ganz vergessen hatte ich, dass Sylvia alias Sille die Angewohnheit hatte, „Ratzefummel“ (zu Deutsch: Radiergummis) zu vespern und stets strickend im Unterricht saß.

Neben flotten Sprüchen wie „in allen vier Ecken soll Liebe drin stecken“ oder „Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht und die heißt Vergissmeinnicht“, wurden unter anderem Lieblingstier, Lieblingsessen und Lieblingsfarbe benannt. Bei mir stand da immer Gelb. Die Farbe der Sonne fand sich dann auch lange Zeit auf meiner Tapete. Aber genaugenommen war es das auch schon mit der Farbe Geld. Denn ich wollte weder ein gelbes Auto fahren, noch stand mir die Farbe Gelb je gut zu Gesicht.  Und so ist meine Lieblingsfarbe nur noch ein Relikt aus Poesie-Album-Zeiten.

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Privat habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gegensätze am Anfang einer Beziehung überaus anziehend wirken können. Ist doch der Mensch auf der ständigen Suche nach dem verborgenen Teil seines Ichs.

Was im Leben auf Dauer etwas anstrengend werden kann, bleibt in der Mode ein stets funktionierendes und garantiert schickes „Kontrastmittel“. Und in der kommenden Frühjahr/Sommer-Saison außerdem DAS Must-have. Dass Schwarz ein Schlankmacher ist, dürfte wohl den meisten mittlerweile bekannt sein. Der Mix mit dem unschuldigen Weiß führt quasi zur „Härte-Schlichtung“ und verleiht dem Trend die gewisse sommerliche Leichtigkeit, die viele von uns bei Outfits in Schwarz-von-Kopf-bis-Fuß häufig vermissen.

Überdies ist diese Verbindung der beiden Nichtfarben ein verlässliches Instrument, um im Handumdrehen Eleganz und Noblesse auszustrahlen. Egal, ob das Outfit aus Rock und Blazer oder Hose und Strickjacke besteht.

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Der Andrang auf die äußerst beliebten Plätze in unseren exklusiven Kundenevents ist immer sehr hoch und es bewerben sich regelmäßig viel mehr Kundinnen als Plätze zur Verfügung stehen. So auch im Januar. Aber wer das Glück hatte, beim Große Größen-Event dabei zu sein, war nach den beiden Tagen am 28. und 29. Januar komplett begeistert.

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“Black and white – it`s like day and night.” So sang Thomas Fuchsberger um 1980 mit seiner Band „Patto“. Und ja: Was wäre das Leben ohne Polarität, ohne Plus und Minus? Es wäre so langweilig wie eine Suppe ohne Salz und Pfeffer. Auch die Mode lebt von Gegensätzen. Denn das modische Rad ständig neu zu erfinden, ist schlicht unmöglich.

Die neuen Blusen-Wunder in Schwarz/Weiß sind ein Feuerwerk der Kontraste und vollenden in ihrer Vielfalt an Dessin und Schnitt nicht nur Businesslooks, sondern sind eine spannende Outfitergänzung für jeden Anlass. Attraktive Druckdessins verfehlen ihre Wirkung nie und setzen selbst den schlichtesten Basics ein veredelndes Sahnehäubchen auf. Die Ärmellösungen bieten ein großes Repertoire für sämtliche Vorlieben, von Kurzarm über Halb- bis hin zu Langarmmodellen. Großer Trumpf der ausgewählten Modelle ist, dass sie tolle Figurschmeichler sind, mit denen Frau Pölsterchen umspielen und dennoch Kurven betonen kann.

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Immer wieder bin ich selbst darüber erstaunt, was für Eigenheiten sich bei mir im Laufe der Jahre angesammelt haben. An sich bilde ich mir immer ein, völlig unkompliziert zu sein, aber der (Eigenheits-)Teufel steckt auch da im Detail.

Das zeigt sich unter anderem beim Thema Nachtwäsche. Gerne würde ich das Auge meines Partners mit neckischen Negligees erfreuen und meine frühen Filmheldinnen wie Marilyn Monroe, Sophia Loren oder Grace Kelly nachahmen. Aber mit einem Hauch von Nichts auf der Haut würde ich schlicht und einfach frieren. Und Schulterwärmer zum Negligee … das ist ungefähr so, als würde man einen Wackeldackel in einen Ferrari setzen.

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