Das kennt wohl jeder von uns: Am Ende des Jahres fassen wir den ein oder anderen guten Vorsatz fürs neue Jahr – um die guten Vorsätze in der Regeln ein paar Tage später wieder zu brechen.

Die einen möchten endlich mit dem Rauchen aufhören oder besser auf ihre Ernährung achten, die anderen mehr Zeit mit der Familie verbringen, wieder andere wollen endlich ein schon lange geplantes Projekt in Angriff nehmen.

Ich glaube, gute Vorsätze machen trotzdem Sinn! Die Frage ist nur, wie schaffen wir es, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen? Ich persönlich habe in der Regel sportliche Vorsätze, die bisher nur von mäßigem Erfolg gekrönt waren. Deshalb habe ich mir eine Strategie überlegt, wie ich das ändern kann. Und vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für Sie dabei.

Ziele konkretisieren

Ein bisher großer Fehler war, dass ich meine Ziele nicht ausreichend konkret formuliert habe. Denn je konkreter etwas formuliert wird, umso leichter fällt die Umsetzung und dadurch habe ich einen viel besseren Überblick und setze mich selber weniger unter Druck. Konkret heißt das, dass ich mir nicht einfach nur mehr Sport vornehme, sondern ganz konkret festlege, was ich genau plane, zum Beispiel Nordic Walken.

Ziele realistisch setzen

Statt wie früher meine Ziele unrealistisch hoch zu hängen, hilft es, seine Ansprüche etwas niedriger anzusetzen. Oder kennen Sie jemanden, der die Distanz eines Marathons nach nur zwei Wochen Training schafft?

Sicherlich ist es nicht verkehrt, sich anspruchsvolle Ziele zu setzen. Aber dahinter lauert die Gefahr, dass man sich überschätzt oder leicht übernimmt. Nicht selten führt dies zu Frustration, gefolgt von der Furcht vor dem Scheitern und noch mehr Frustration. Deswegen starte ich in der ersten Januarwoche auch nicht mit einer zu langen Strecke – für den Anfang tun es auch drei Kilometer! Und schon habe ich ein erstes kleines Erfolgserlebnis.

Machen Sie Ihre Ziele messbar

Eine weitere Erfahrung, die ich in den vergangenen Jahren wiederholt gemacht habe, ist die Unzufriedenheit, wenn sich keine Veränderung einstellt. Da kommt schnell die Frage auf, wofür man es tut und der Wunsch wird laut, seinen Fortschritt messen zu können.

Dazu sollten wir wissen, wann wir ein Ziel als erreicht ansehen können. Ich rate Ihnen, sich vorher zu überlegen, wie oft pro Woche das Training stattfinden und wie lange eine Einheit dauern soll. Dadurch haben Sie einen konkreten, messbaren Wert. Ich nehme mir zum Beispiel vor, zweimal pro Woche für eine Stunde zu walken. So weiß ich ganz genau, ob ich mein Ziel erreicht habe und kann nach einiger Zeit, das Ziel höher setzen und das Training intensivieren.

Wie lauten Ihre guten Vorsätze für 2017?

Das war jetzt viel Theorie, aber sinnvoll wird es erst, wenn ich meinen Worten auch Taten folgen lasse. Ich schnüre jetzt meine Laufschuhe und dann geht es raus. Haben Sie sich auch etwas für das neue Jahr vorgenommen? Oder halten Sie Neujahrs-Vorsätze generell für unsinnig? Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!